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Angelo Schneider
31. Dezember 2012, 15:57
Ich hab keinen Fernseher ... und trotzdem soll ich nun zahlen? Grund auszuwandern ... mach ich auch in ca. zwei Jahren. So 'ne Demokratie, da kann ich drauf pfeifen.
mehr...
Volker Altmann
27. Dezember 2012, 12:21
Da erwarte ich jetzt aber schon massiven Protest von all denen, die ansonsten über jeden herfallen, dem sie Verharmlosung der beiden deutschen Diktaturen vorwerfen. Einmal davon abgesehen, dass mir weder der Begriff GEZtapo, noch Gebühren-Stasi, jemals untergekommen ist die Opfer der ersten, als auch der zweiten deutschen Diktatur, dürften sich beleidigt fühlen.
Kommt als nächstes ein Bericht, der den Nulltarif bei öffentlichen Transportmitteln fordert? Schließlich ist es nicht einzusehen, dass wir Steuern bezahlen und dann auch noch für Fahrten mit der DB bezahlen sollen. Diese Forderung hatten wir schon mal. Allerdings sprach da niemand von Gebühren-Diktatur.
Wem TV auf Niveau von RTL und Konsorten genügt, wer sich nicht stört an (gefühlt) viertel stündigen Werbeblöcken im dreißig Minuten Takt, wem es egal ist, wenn private Geldgeber das Meinungsbild im Fernsehen bestimmen, dem dürften GEZ-Gebühren ein Dorn im Auge sein. Alle anderen zahlen sicher auch nicht gerne aber die Alternative hieße wohl, dass wir endgültig zu einem Spielball von Leuten eines Schlages wie Rupert Murdoch oder eines Silvio Berlusconi würden. Schöne, neue gebührenfreie Zeit Hirn abschalten und berieseln lassen. Wenn einer Frau Grothe und einer Frau Iken das reicht warum Spiegel lesen, wenn es auch die Bild-Zeitung gibt?
Stefan Schulz
27. Dezember 2012, 13:27
Aber was wird das ganze Gejammer und Gezeter bringen. Nichts. Die Politik hält ihre schützende Hand darüber. Und so wird der Bürger weiterhin ausgenommen. Für den ÖR ist das ganze Jahr Weihnachten.
Michael Steffen
27. Dezember 2012, 13:45
Demokratie bedeutet Wahlfreiheit. Auch die Freiheit nicht das Staatsfernsehen zu finanziehren und zu schauen.
ARD und ZDF, warum brauchen wir zwei Sender mit ähnlichen Inhalten? Politisch kaum unterscheidbar. Tonnen von Journalisten werden damit durchgefüttert.
Und wer schaut es noch? Die Einschaltquoten gehen zurück u nd die Jugend geht ins Internet od. zum Smartphone.
Warum bieten ARD/ZDF ihr Program nicht als PayPerView an?
Dann würden Sie wahrscheinlich in zwei Monaten pleite sein.
Man sollte die beiden Sender vereinen, einen Basisbetrag von 10.- monatl. für jeden Haushalt machen und zusätzlich mit per per view den Zuschauer entscheiden lassen.
Rolf Klinger
27. Dezember 2012, 13:47
Zwei oder drei Fernsehabende bei 3Sat, Phoenix oder Arte sind allein die Fernsehgebühr wert, und dann gibt es noch die Digital-Angebote. Es wird ja niemand mehr gezwungen, sich nur ARD, ZDF etc. anzutun. Falls allerdings die "Öffentlich-Rechtlichen" ebenfalls beginnen sollten, ihre auffälligen und überflüssigen Programmhinweise ins laufende (Film-)Bild einzublenden (fiel mir neulich bei Bayern 3 sehr unangenehm auf), dann ist Schluss mit lustig.
Pit Mayen
27. Dezember 2012, 13:48
Warum bitte ziehen die die Gebühren nicht einfach von der Rente ab. Das Durchschnittsalter der der ARD/ZDf Seher und DR Hörer legt das doch nahe.
Karli Joachim Mehra
27. Dezember 2012, 13:52
Auch ich finde den Vergleich mit den Geheimpolizeien in den Diktaturen eher weniger gelungen, auch wenn es wohl in der Tat Methoden beim Gebuehreneintreiben gab, die eines Geheimdienstes wohl wuerdig gewesen waeren.
Allerdings muss man sich wirklich fragen: Wofuer diese Gebuehr? Frueher hatte man ja dafuer noch Verstaendnis, wo sich ARD und ZDF von den Privaten abhoben und in der Tat noch so etwas wie "Bildungsfernsehen" boten. Inzwischen laeuft aber auf den Oeffentlich-Rechtlichen Kanaelen genau der gleiche Schrott wie auf den Privaten, und selbst die Werbung hats nun auf Zeiten nach 20 Uhr geschafft (man nennt es nun einfach "Diese Sendung wird praesentiert von Produkt XYZ"), die Werbefreiheit war ja anfangs auch mal so ein Argument fuer die Gebuehr. Es kommt Hofberichterstattung fuer irgendwelche Fuerstenhochzeiten, Gameshows, die genauso bekloppt sind wie bei den Privaten und die Filme sind auch nur aus Hollywood.
Man fragt sich inzwischen wirklich: was ist besser am ZDF als an Pro7? Wofuer eigentlich die Gebuehr? Nicht die GEZ gehoert auf den Schutt der Geschichte, sondern die Fernsehgebuehr an sich.
Tom Freyer
27. Dezember 2012, 13:54
Also es geht noch weiter. Inzwischen halten sich die Kölner sogar dafür zuständig Gebühren in anderen Ländern zu erheben.
Selbst der Verweis, dass man die Souveränität der anderen Staaten verletze und man örtlich nicht zuständig ist wurde abgebügelt mit Verweis, man dürfe alles.
Aus meiner Sicht eine eindeutig kriminelle Organisation.
Ich denke, die Bürger müssten jeden Mitarbeieter der GEZ genauso bespitzeln und alle Daten mit Foto online stellen. Mal sehen, wielange dort noch jemand arbeitet.
gleiches mit gleichem vergelten.
Christian Michalski
27. Dezember 2012, 13:58
Wenn man als Gebührenzahler denn auch wüsste dass sein Geld gut aufgehoben ist...
Die öffendlich rechtlichen sollen ja doppelt soviel Geld zur verfügung haben als die BBC (8 bzw. 4 Mrd/Jahr)...die Frage ist wofür? Wieviel meiner Gebühr fließt in wirkliche Bürgerinformation und wieviel in gedopte Radrennen. Und warum erhöhten sich die Gebühren zuletzt so drastisch seit die Bundesliga nicht mehr in Sat1 (RAN) sondern im Ersten in der Sportschau läuft?
Muss ich überbezahlten und gedopten Profisportlern mein gutes Geld nachwerfen? ...Eine rhetorische Frage, denn ich muss ja.
Markus Erlacher
27. Dezember 2012, 14:07
>Wem TV auf Niveau von RTL und Konsorten genügt, wer sich nicht stört an (gefühlt) viertel stündigen Werbeblöcken im dreißig Minuten Takt, wem es egal ist, wenn private Geldgeber das Meinungsbild im Fernsehen bestimmen, dem dürften GEZ-Gebühren ein Dorn im Auge sein
Das ist schon sehr engstirnig. Auf welcher Basis postulieren Sie eigentlich, dass werbefinanziertes Privatfernsehen per se schlechter ist als teilweise werbefinanziertes ÖR-Fernsehen? Es gibt auch bei den Privaten gute Sendungen, und z.B. eine US-Serie wird nicht dadurch gut oder schlecht, dass sie in der ARD läuft statt bei den Privaten. Bestes Beispiel: MacGyver, Star Trek und Co. liefen früher im ÖR (also nach Ihrer Lesart: gut), und später dann bei den Privaten (da wurden sie wohl schlecht).
>Alle anderen zahlen sicher auch nicht gerne aber die Alternative hieße wohl, dass wir endgültig zu einem Spielball von Leuten eines Schlages wie Rupert Murdoch oder eines Silvio Berlusconi würden.
Sie glauben also, ein Fernsehsender in Händen von Medienunternehmern ist automatisch schlechter als einer, der ausschliesslich die politische Meinung der Regierung transportieren darf? DDR-Fernsehen war also die goldene Krone der Fernsehlandschaft?
Wäre bei uns der ÖR-Rundfunk wirklich staatsfern, könnten Sie Recht haben - aber wir haben Staatsfernsehen, bei dem selbst die aktuellen Regierungsmehrheiten über das Programm und die Programmmacher entscheiden.
>Schöne, neue gebührenfreie Zeit Hirn abschalten und berieseln lassen. Wenn einer Frau Grothe und einer Frau Iken das reicht warum Spiegel lesen, wenn es auch die Bild-Zeitung gibt?
Spiegel-TV läuft übrigens... auf den Privaten.
Meine Meinung: im Prinzip ist es gut, dass mit Gebühren ein Grundstock an Dingen transportiert wird, die sonst nicht möglich wären. Die ursprüngliche Idee war ja: Staatsfernsehen verhindern, damit keine Propagandasender mehr entstehen können. Aber dass CDU und SPD die Rundfunkräte stellen, den Intendanten bestimmen und somit die Ausrichtung der Sender, das ist völlig widersinnig.
ÖR sollte das Grundbedürfnis an Information stillen. Dafür würde es aber auch ein Sender tun, es bräuchte keine Sportschau und kein Musikantenstadl, kein Wetten Dass?, keine parallele Übertragung von Königshochzeiten. Das Grundbedürfnis wurde von Gesetzes wegen schon 1950 gestillt, warum sollte das Grundbedürfnis heute anders sein als damals? Ein paar Stunden Sendezeit am Tag, kein Vollprogramm. Und schon braucht man keine 20 Milliarden Euro mehr für die Sender, sondern vielleicht 100 Millionen. Und die Gebühr könnte wieder bei 2 Mark = 1 Euro liegen.
Mark Winter
27. Dezember 2012, 14:13
Dass für so etwas unbedeutendes und irrelevantes wie dem Rundfunk ein solches Geschütz von Drohungen, Schnüffelei und Gängelung aufgefahren wird, zeigt, dass es mit "Rechtsstaat" in diesem Land wirklich nicht weit her ist. Pfui!
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