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Hans-Gerd Brummel
4. Januar 2013, 16:48
An Thomas Bayer:
Rollbomben: Dazu brauchten die Briten aber die schon in meinem ersten Beitrag zum Thema erwähnte viermotorige "Lancaster" in einer "Dam-Buster"-Spezialversion. Demgegenüber konnte die "Seiran" nur maximal einen 850 kg Standard-Torpedo
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Florian Geier
3. Januar 2013, 14:05
Daß zwischen dem geplanten Angriff auf den Gatún-See und Okinawa zwei volle Jahre lagen, geht aus dem Artikel nicht hervor und dürfte auch manch jüngerem Leser nicht bekannt sein.
Angriffe auf die USA-Ostküste waren schon Mitte 1943 wegen der Luftraumüberwachung durch Flugzeug-Funkmeßsysteme aussichtslos.
Adrian Dunskus
3. Januar 2013, 14:05
Schöner Artikel, aber einen Fehler enthält er doch: Okinawa ist mitnichten eine der drei japanischen Hauptinseln. Das sind Honshu, Kyushu und Shikoku. Okinawa ist eine Inselgruppe 500 Kilometer südlich von Kyushu und somit rund 2.000 Kilometer südwestlich von Tokyo. Der Landung der Alliierten auf Okinawa am 1. April 1945 ging am 19. Februar die Landung auf Iwojima voraus, einer Insel 1200 Kilometer südlich von Tokyo. In Iwojima betraten zum ersten Mal alliierte Soldaten japanischen Boden.
Fjodor Lingen
3. Januar 2013, 15:19
Die von den Deutschen adaptierte Tarntechnologie Alberich hat das U-Boot bei Weitem nicht unsichtbar gegenüber Sonar gemacht sondern das Echo um maximal 15% reduziert. Die in dem Artikel besonders hervorgehobene Größe der U-Boote dürfte in Sachen "Unsichtbarkeit" eher noch hinderlich gewesen sein. Und was an drei Jagdbombern mit Schwimmern die die Flugzeuge langsamer und träger machen als Angriffsbewaffnung und einem überschweren U-Boot der Zeit um 20 Jahre voraus sein soll erschließt sich mir nicht.
Stefan Krause
3. Januar 2013, 16:09
Na ja, der ganze Artikel ist etwas reißerisch geschrieben, aber die Aussage:
> ...einer japanischen Geheimwaffe, die beinahe
> den Verlauf des Zweiten Weltkriegs verändert hätte
ist einfach mal völlig übertrieben. Unmassen Material, Arbeitskraft und Werftkapazitäten für mehrere kaum einsetzbare Riesen-U-Boote zu verballern, um mit Riesenaufwand gerade mal jeweils drei Flugzeuge an irgendwelche Einsatzorte zu transportieren kann man als Schwachsinn oder Irrsinn bezeichnen, aber der Verlauf des zweiten Weltkriegs hätte durch die dinger bestimmt nicht verändert werden können.
Johann Knobloch
3. Januar 2013, 16:37
Ein Spiegel-Artikeln sollte frei sein von Stockfehlern, treten sie dann noch so gehäuft auf wie hier - peinlich.
Allein dieses alberne "hätte den Krieg beeinflussen können", hat der Autor keinen historischen Sachverstand ? Selbst 300 dieser U-Botte hätten nichts bewirkt.
Freddy Jahn
3. Januar 2013, 17:46
>Schöner Artikel, aber einen Fehler enthält er doch: Okinawa ist mitnichten eine der drei japanischen Hauptinseln. Das sind Honshu, Kyushu und Shikoku. Okinawa ist eine Inselgruppe 500 Kilometer südlich von Kyushu und somit rund 2.000 Kilometer südwestlich von Tokyo. Der Landung der Alliierten auf Okinawa am 1. April 1945 ging am 19. Februar die Landung auf Iwojima voraus, einer Insel 1200 Kilometer südlich von Tokyo. In Iwojima betraten zum ersten Mal alliierte Soldaten japanischen Boden.
Okinawa zählt nicht zu den japanischen Hauptinseln, da bin ich ganz bei Ihnen.
Aber was halten Sie von Hokkaido?
Ali Basbasim
3. Januar 2013, 18:53
>Na ja, der ganze Artikel ist etwas reißerisch geschrieben, aber die Aussage:
>
>> ...einer japanischen Geheimwaffe, die beinahe
>> den Verlauf des Zweiten Weltkriegs verändert hätte
>
>ist einfach mal völlig übertrieben. Unmassen Material, Arbeitskraft und Werftkapazitäten für mehrere kaum einsetzbare Riesen-U-Boote zu verballern, um mit Riesenaufwand gerade mal jeweils drei Flugzeuge an irgendwelche Einsatzorte zu transportieren kann man als Schwachsinn oder Irrsinn bezeichnen, aber der Verlauf des zweiten Weltkriegs hätte durch die dinger bestimmt nicht verändert werden können.
Na dann stellen wir uns doch mal vor, die Japaner hätten rechtzeitig deutsche Atomwaffen, wie die amerikanische Mk-7 (1952) z.B., gehabt. Jeweils ein Träger mit 3 Bombern vor Los Angeles (1 Million Tote) und San Francisco (500.000 Tote). Reaktionszeit 5 Minuten, bis die Abfangjäger oben sind, ändert es nichts mehr. Das wäre wirklich ein Game-changer gewesen.
Marcel Horbach
3. Januar 2013, 20:53
>Na ja, der ganze Artikel ist etwas reißerisch geschrieben, aber die Aussage:
>
>> ...einer japanischen Geheimwaffe, die beinahe
>> den Verlauf des Zweiten Weltkriegs verändert hätte
>
>ist einfach mal völlig übertrieben. Unmassen Material, Arbeitskraft und Werftkapazitäten für mehrere kaum einsetzbare Riesen-U-Boote zu verballern, um mit Riesenaufwand gerade mal jeweils drei Flugzeuge an irgendwelche Einsatzorte zu transportieren kann man als Schwachsinn oder Irrsinn bezeichnen, aber der Verlauf des zweiten Weltkriegs hätte durch die dinger bestimmt nicht verändert werden können.
naja mit biologischen waffen hätte das durchaus wirkung gehabt
vermutlich dass noch mehr atombomben auf japan gefallen wären
Hans-Gerd Brummel
3. Januar 2013, 21:37
Mal kurz nachgerechnet: Die Aichi M6A1 "Seiran" hatte eine maximale Bombenlast von 850 kg, die tatsächliche Einsatzbombenlast lag wohl eher bei 500 kg, um keine zu großen Abstriche in Bezug auf die Reichweite zu machen. Aber nehmen wir 850 kg pro Flugzeug an: Das macht bei 3 Sturzkampfbombern pro U-Boot und bei 2 einsatzfähigen I-400-Klasse U-Booten (das dritte Boot, I-402, wurde zum Tanker umgebaut) insgesamt eine maximal mögliche Gesamtangriffsbombenlast von 5100 kg. Zum Vergleich: Soviel Bomben konnte ein einziger britischer "Lancaster"-Bomber bei Angriffen auf deutsche Städte tragen, dabei kamen dann aber gleichzeitig bis zu 1000 Bomber zum Einsatz). Ich habe deshalb schon seit längerem die s t r a t e g i s c h e Effektivität der I-400/M6A1-Kombination bezweifelt. Macht eigentlich nur Sinn in der ursprünglichen Variante mit 18 U-Booten und chemisch/biologischem Waffeneinsatz. In der Realität war der Effekt dieser U-Boote auf den Ausgang des Krieges schlichtweg nicht vorhanden, was ja auch so im Artikel konstatiert wird. Dagegen würde ich die Artikelaussage: Technologisch waren sie ihrer Zeit Jahre voraus nicht unbedingt unterstützen. Der U-Kreuzer I-400 kommt mir trotz Schnorchel eher etwas rückwärtsgewandt vor (vgl. französischer U-Kreuzer "Surcouf" aus den 30er Jahren, hatte ebenfalls ein Flugzeug an Bord). Das fortschrittlichste U-Boot des zweiten Weltkrieges war das deutsche Elektroboot-Typ XXI, der auch nach dem Krieg von den Alliierten gerne übernommen und weiterentwickelt wurde.
Als Eigentümlichkeit der Geschichte ist zu bemerken, dass heute die letzte überlebende "Seiran" im Udvar-Hazy-Center am Flughafen Washington-Dulles neben der hochglanzpolierten "Enola Gay" ausgestellt ist. Hier treffen strategischer Wunschtraum und Realität direkt aufeinander, was allein schon durch die Abmessungen der beiden Flugzeuge zum Ausdruck kommt. Die B-29 "Enola Gay" warf die erste Atombombe über Hiroschima ab, was zum Ende des 2. Weltkriegs führte. Von den Museumsführern wird nicht nur angeführt, dass die 2 Atom-Attacken auf Japan nicht nur das Leben vieler amerikanischer Kriegsteilnehmer schonten, die sonst wie auf Iwo-Jima die japanischen Hauptinseln Meter für Meter hätten freikämpfen müssen, sondern auch die Gefahr perfider Angriffe der Japaner mit biologischen und chemischen Waffen eben mit dieser Seiran auf amerikanischen Boden nachhaltig unterband. Gerade letztere Gefahr lässt ganze amerikanische Schulklassen, die das Museum besuchen, zutiefst erschaudern. Ich selbst war mehrfach Zeuge solcher Führungen.
Thomas Bayer
4. Januar 2013, 11:02
Einige Talsperren in Deutschland wurden mit "Rollbomben" zerstört. Gewicht: ca. 4 Tonnen pro Bombe.
Wie lange muss das U-Boot aufgetaucht sein, um die Flugzeuge zu starten bzw. sie wieder einzuholen?
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