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1860-1930

Historische Fotografien Holzrausch in Kalifornien



20 Diskussionsbeiträge zu diesem Thema

Letzter Beitrag:

Volker Altmann

8. Januar 2013, 12:05

„ist echt raffgierig wenn man für sein geld arbeitet statt das amt anzubetteln“

Entschuldigen Sie, Herr Horbach, aber ich kann Ihnen da nicht ganz folgen. Wollen Sie damit sagen, dass jede Umweltschweinerei in Ordnung ist, solange sie nur Arbeitsplätze bringt?

Niemand, mehr...

Peter Knittel
4. Januar 2013, 14:19
Damit ist doch wohl bewiesen dass Amerikaner ohne Skrupel den Ast absägen auf dem sie sitzen. Weiter so!
Karl August
4. Januar 2013, 14:40
Da kann ich nur noch Agent Smith aus der Matrix zitieren:

(Regierungsgebäude: Verhörraum)
Agent Smith: "Ich kam zu einer interessanten Entdeckung, seit ich in Matrix bin. Es fiel mir auf, als ich versuchte, eure Spezies zu klassifizieren. Ihr seid im eigentlichen Sinne keine richtigen Säugetiere! Jedwede Art von Säuger auf diesem Planeten entwickelt instinktiv ein natürliches Gleichgewicht mit ihrer Umgebung. Ihr Menschen aber tut dies nicht. Ihr zieht in ein bestimmtes Gebiet, und vermehrt Euch und vermehrt Euch, bis alle natürlichen Ressourcen erschöpft sind. Und der einzige Weg zu überleben ist die Ausbreitung auf ein anderes Gebiet.
Es gibt noch einen Organismus auf diesem Planeten, der genauso verfährt. Wissen Sie, welcher? Das Virus! Der Mensch ist eine Krankheit! Das Geschwür dieses Planeten! Ihr seid wie die Pest... und wir sind die Heilung!"
Ferdinand Philipp Keuter
4. Januar 2013, 14:40
Raffgier, Raffgier und nochmals Raffgier, keine weiteren Worte
Ada Zaurak
4. Januar 2013, 15:53
bild 2 so ähnlich stelle ich mir den Walfang um 1850 vor, wie melville ihn beschreibt. Der mensch gegen den anderen Giganten der Natur, den Leviathan, ebenfalls ohne die modernen übermächtigen Waffen.
Uwe Schwarz
4. Januar 2013, 18:42
@Peter Knittel: In einst völlig waldbedeckten Deutschland gab es schon um 1700 fast keinen Wald mehr, nur noch Hutungen. Was glauben Sie wohl, wie es dazu kam? Was Sie als „deutschen Wald“ kennen, ist keiner – es sind Holzplantagen, die bis vor kurzer Zeit regelmäßig kahlgeschlagen wurden. Wissen Sie, wie viele Tierarten in Deutschland ausgerottet worden sind, keineswegs nur Raubtiere?

Oder das steinige Buschland Anatoliens, Süditaliens und Zentralspaniens, die endlose Weite der schottischen Highlands – das ist alles mal Wald gewesen. Er wurde in Häuser, Schiffe und Holzkohle verwandelt; die industrielle Revolution begann nämlich noch vor der großtechnischen Nutzung der Steinkohle. Sind das auch alles die Amerikaner gewesen?
peter okroy
4. Januar 2013, 20:22
treffen sich 2 planeten. sagt der eine: "na, wie gehts denn so? sagt der andere: "naja, so einigermaßen. ich weiß auch nicht, aber so seit ca. 40.000 jahren habe ich son juckreiz, reizhusten, die augen tränen..." sagt der andere planet: "warte, ich guck mal..." er sucht den anderen planeten ab, stockt plötzlich und sagt: "ihhh, igitt, dddu hast da.... homo sapiens! der andere planet erschrocken: "ogott! ist das schlimm?" "nee, mach dir keine sorgen, das geht von selbst wieder weg!"

www.time-scissors.com
Gilbert Janeselli
4. Januar 2013, 23:28
Wer einmal in Natura diese Bäume gesehen hat der weiß, dass es eine Sünde ist diese Bäume in diesem Ausmaß zu fällen - und dass auch als Atheist...
Winfried Klewin
5. Januar 2013, 09:04
Die Amerikaner sind sich selber nicht einig über die höchsten und ältesten Bäume. Bekannter sind die Redwoods in Oregon, mindestens genauso alt und hoch werden die Sequoia-Fichten in Kalifornien, am Westhang der Sierra Nevada, nördlich L.A. Die gibts als kleine Fichte auch hier, so alt - 3000 Jahre - und so hoch - 100 Meter - wachsen sie aber nur in einer Höhe von 1700 bis 2200 Metern. Steht man davor, wird man als Mensch auf ein ganz kleines Maß reduziert. Faszinierende Lebewesen.
Im Goldgräberrausch der 1840er Jahre fingen die Digger an diese Bäume zu fällen. Geschützt wurden sie durch die US-Nationalgarde bzww die US-Kavallerie - auf Anweisung des Präsidenten. Der Beginn des Naturschutzes in den USA, zusammen mit den Maßnahmen im Yellowstone Nationalpark. Als Bauholz taugen auch die Sequoias nicht, beim Fällen zersplittern sie.
Danke für den Artikel, hat mich an einen beeindruckenen Kalifornien-Urlaub erinnert.
Thorsten Latz
5. Januar 2013, 09:18
Ach Leute,

Moral und Anstand sind wandelbare Größen. Ihr könnt nicht von Eurem heutigen, antikapitalistischen, ökologisch geschulten und amerikafeindlichen Standpunkt aus zurück schauen und die Handlungen von Menschen vor über 100 Jahren beurteilen und diese Leute alle zu schlechten Menschen abstempeln.

Bei der Beurteilung dieser Menschen müsst ihr auch den Wertekanon ihrer Zeit heranziehen. Heute würde niemand das Fällen zweitausendjähriger Bäume als etwas vernünftiges ansehen, damals hat man über solche Dinge noch nicht nachgedacht.

Ich find es auch nicht gut, aber die Schlussfolgerungen, die hier kommen sind lächerlich. Bedenkt bitte auch, dass es in ganz Deutschland nicht mehr einen einzigen, echten Wald gibt. Es gibt nur noch Forste. Selbst sehr wilde Bereiche wie der "Bayrische Wald" sind in wahrheit immer noch Forste, in denen der Eingriff des Menschen an manchen Stellen sichtbar ist. Im Gegensatz zu Deutschland gibt es in den USA immerhin noch unberührte Naturbereiche.
Gerhard Rieskamp
5. Januar 2013, 11:56
Über den Raubbau der Amis schimpfen - und dann schnell zu Aldi, da gibts nämlich Kaminholz und Gartenmöbel gerade sehr günstig....

Nein, nicht die Holzfäller betreiben Raubbau; sondern die unkritischen Kunden, die alles immer billig wollenn. Und nicht der Raubbau ist die Wurzel des Problems, sondern die menschliche Doppelmoral.

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