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Bernd Irmler
4. April 2013, 07:48
Die von CDU/Kohl versprochenen "Blühenden Landschaften" in der ehemaligen DDR sind ja schon da: Nie zuvor konnten Kapitalisten die Menschen so abzocken, wie es heut schon der fall ist. wer überhaupt noch Arbeit hat, wird zu Hungerlöhnen beschäftigt, Mieten für
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Frank Schuckmann Schuckmann
13. Januar 2013, 22:18
Im Augenblick des Starts dieses Flugzeuges verlor ich meinen Glauben an den dt. Rechtsstaat und die Demokratie.
Henning Weede
13. Januar 2013, 22:57
Interessant ist, was man in Chile über ihn hören konnte. Ich bin 1 Tag bevor Michelle Bachelet gewählt wurde folgendermaßen von einem Taxifahrer in Valparaiso vollgequasselt worden: "Ach, Sie sind aus Deutschland, das ist ja interessant. Wir Chilenen hatten euch ja vorgemacht, wie man den Kommunismus abschafft. Wie schön, dass ihr das von uns gelernt habt. Allerdings: dass ihr danach euern Honecker hierher geschickt habt finde ich nicht so nett, den wollten wir hier gar nicht haben."
Leider hinderte mich mein schweres Reisegepäck, die Fahrt und den Redeschwall vorzeitig zu unterbrechen.
Martin Bitdinger
13. Januar 2013, 22:57
Wie immer: die Kleinen henkt man - die Großen lässt man laufen.
Ein gewöhnlicher Krimineller kann noch so krank sein, deswegen wird ein Proozess nicht abgesetzt.
Berend Dressen
13. Januar 2013, 23:39
"Der langjährige SED-Chef war das erste und bislang einzige deutsche Staatsoberhaupt der Geschichte, das sich vor Gericht verantworten musste."
Hier hat sich ein Fehler eingeschlichen: Der letzte Reichspräsident Karl Dönitz wurde in den Nürnberger Prozessen 1945/46 angeklagt und zu zehn Jahren Haft verurteilt.
Tom Freyer
14. Januar 2013, 00:28
Die Freilassung war ein Skandal. Für die Genugtuung und Rechtsfindung hätte ein Urteil ergehen müssen, auch durchaus nach dem Ableben.
Mit der damaligen Freilassung hat Berlin die Opfer des Regimes ein weiteres mal mit Füssen getreten.
Marc Muehlhaeuser
14. Januar 2013, 01:27
"Der langjährige SED-Chef war das erste und bislang einzige deutsche Staatsoberhaupt der Geschichte, das sich vor Gericht verantworten musste."
Ach, Dönitz, Krenz und der olle Gerlach mussten sich nicht vor Gericht verantworten? Was für ein Unsinn.
Ungenügend rechechiert. Setzen - 6.
Smithy Knorks
14. Januar 2013, 08:20
Dass im Westen alles schlechtgeredet wird, was mit der DDR zu tun hat. Ihr müßt eine entsetzliche Angst davor haben, dass Menschen erkennen, dass das System der DDR auch große Vorteile hatte. Da ich im Osten Deutschlands arbeite höre ich viel von älteren Nachbarn und von Arbeitskollegen. Das sind alles Leute, die die DDR selbst erlebt haben, also Augenzeugen. Denen glaube ich mehr als der ideologisch verkorsten Berichterstattung unserer Medien, auch SPON.
In der DDR gab es viele Dinge, die es nicht einmal heute im Westen gibt. Allen voran das im Westen heute noch übliche mittelalterliche Frauenbild. In der DDR waren Frauen seit jeher gleichberechtigt, standen beruflich und finanziell auf eigenen Beinen. Auch waren die Menschen in der DDR selbständiger. Es gab nicht auf Schritt und Tritt krankmachenden Fastfood gegen Appetitgefühle - man musste mitdenken und eigenverantwortlich für seine Versorgung sorgen. Die Menschen hatten in der DDR Arbeit. Solche Verbrechen gegen die Menschlichkeit wie die Arbeitshöllen in Callcentern und/oder Zeitarbeitsfirmen hat es in der DDR nie gegeben. Zuletzt sagen viele der Augenzeugen auch "die Clique in Pankow hat nur umgerechnet 3 Millionen Euro im Jahr verprasst - Merkel macht mit einem Pinselstrich 400 Milliarden Euro für die Bankenmafia platt." Wenn man bedenkt, wie viele Tote Merkel bereits zu verantworten hat - Deutsche, die sie am Hindukusch in den Tot geschickt hat, Menschen, die bei Bombenangriffen in Afghanistan usw. von der Bundeswehr ermordet wurden, das übertrifft die Zahl der Mauertoten um ein Mehrfaches. Und auch gegen die vollumfassende Überwachung durch Vorratsdatenspeicherung, Kameraüberwachung mit Gesichtserkennung, Scannen von Autokennzeichen, Auswertung von Handydaten usw. dagegen war die Stasi ein Kindergarten.
Ich persönlich bin nach Gesprächen mit Nachbarn und Kollegen, die die DDR selbst miterlebt haben zum Schluss gekommen, dass etwas mehr Solidarität und Gemeinsinn auch uns Leuten aus dem Westen gut tut.
Ingo Meyer
14. Januar 2013, 09:14
Nachdem dieser Mensch im Jahr 1987 mit allen Ehren in Bonn empfangen wurde, war jede Berechtigung ihn wegen Beihilfe zum Mord zu verurteilen passé! Die obersten 10.000 hätten da hingehört, wo sie die anderen hingebracht hatten: Nach Bautzen.
So, wie es gelaufen ist, war es ein Schlag gegen alle Bürgerrechtler!
Sven Lehmann
14. Januar 2013, 10:18
@ Smithy Knorks:
Eine Mischung aus BRD und DDR wäre ideal.
Warenangebot, Reisefreiheit, Löhne wie in der BRD
Mietpreise, Lebensmittelpreise wie in der DDR
Oder man kopiert das Erfolgsmodell von der Schweiz und Luxemburg, d.h. hohes Einkommen und hohe Preise. Leider scheint dies nur in kleinen Ländern zu funktionieren???
Horst Jungsbluth
14. Januar 2013, 10:29
Der Honecker-Prozess war eine einzige Farce und eine der vielen Blamagen der Justiz in diesem Lande. Ein Vorsitzender Richter, der sich untertänigst ein Autogramm von einem Diktator erbettelt, hat in einem Rechtsstaat nichts zu suchen, wenn ich daran erinnern darf, dass beim Amtsgericht Tiergarten unbescholtene!!! Bürger bestialisch angebrüllt werden. Natürlich war Honecker schwer krank, aber seine Frau Margot war es nicht und so bleibt die Frage, warum die in der DDR fast ebenso wie Mielke verhasste Ministerin für "Volksbildung" nie strafrechtlich belangt wurde. Da hätte man nicht einmal die "Quote" bemühen müssen.
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