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Marlene Noturbiz
23. Mai 2013, 09:12
"die Teenagerin"? Man (oder sollte ich hier schreiben: person? :-)) kann es auch übertreiben. Teenager ist ein ins Deutsche übernommener Anglizismus, der kein "gender" kennt. Also egal, ob Pubertätsling oder Pubertierende: Teenager ist Teenager.
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Andreas Hase
23. Januar 2013, 13:01
Vielleicht sollte man den opfern wenigstens heute den nötigen Respekt zollen und die Fotos nicht veröffentlich.
Frank Werner
23. Januar 2013, 13:15
Man schämt sich geradezu (fremd). Ursache dieser "Hysterieforschung" war sicher wie so oft die Angst vor dem Verlust der Kontrolle. Lust ist etwas Unkontrollierbares, sie machte den Machthabern immer schon Angst. Dazu kommt das Unverständnis des Zeugungsvorgangs, der Entstehung des Menschen. Da lag es wohl nahe, dass das Unbekannte die Ursache des Unkontrollierbaren sein musste und die Repression war die einzige Antwort.
Eine Paarung von Angst und Dummheit. Gut, dass es so etwas heute nicht mehr gibt :-)
DH
Anneke Prebensen
23. Januar 2013, 14:47
Ich würde sagen es war auch der Anfang der Pornografie: eben der gleiche Mischung aus Objektivierung und Unterdrückung von Frauen, die Möglichkeiten der Fotografie und eine männlich definierte Sexualität/Erotik
hat sich wohl doch nicht so viel verändert!!!!!
Karl Mehnert
23. Januar 2013, 22:36
Ein sehr interessanter Artikel mit sehr eindrucksvollen Bildern. Man taucht förmlich ein in die Historie der Erforschung von Nervenkrankheiten.
In der Tat waren die Vorstellungen von Nervenleiden damals weit entfernt vom heutigen umfassenden Wissen. Aus diesem Grunde muten die Prozeduren der damaligen Forscher aus heutiger Sicht möglicherweise etwas befremdlich. Doch das ist nur die Sicht derjenigen von der Gnade der späten Geburt. Wir sollten auf die damalige Forschung nicht hochnäsig herabblicken.
Auch heute gibt es in der Nervenheilkunde fragwürdige Entwicklungen. Ich denke nur an die 0815-Diagnose genannt "ADHS" oder die neuen Bestrebungen zur Neudefinition von Nervenleiden
Robert Ivancic
24. Januar 2013, 13:36
Die Hysterie hat sich mitnichten aus dem Staub gemacht. Sie ist lediglich anders eingeteilt bzw. klassifiziert. Die klassische "Hysterie" wird wegen der negativen Prägung des Begriffs als histrionische Persönlichkeitsstörung {F60.4} verschlüsselt ist aber über die gleichen Persönlichkeitsmerkmale definiert wie früher die Hysterie. Die im Artikel genannten "epileptoiden Phasen" werden heutzutage als dissoziative Krampfanfälle {F44.5} klassifiziert, was aber letztlich das gleiche meint.
Der übrige Artikel ist ansonsten im bekannten Spiegelstil tendenziös und stellt M. Charcot einem viel zu negativen Bild dar. Herr Charcot hat mehr für die Neurologie und Psychiatrie geleistet als jeder andere Arzt. Er hat beispielsweise zahlreiche neurologische Erkrankungen als erster beschrieben und zwar meist ohne sich mit mit dem Ruhm des Entdeckers zu schmücken. Patientendemonstrationen finden im übrigen auch heute jeden Tag in jeder Universitätsklinik mit Einverständnis des Pat. teil und sind unverzichtbarer Bestandteil der medizinischen Ausbildung. Wer will sich von einem Arzt behandeln lassen, der Krankheitsbilder nur aus Büchern kennt ?
Mathias Dr. Schröter
24. Januar 2013, 15:15
Die Psychiatrie ist die unseriöseste aller med. Wissenschaften, und sie ist eher KEINE Wissenschaft !
Zeige mir einer ! einen ! Psychiater, der einen ! Menschen komplett heilt ! Es gibt keinen !
Warum ? Weil die Psychiater von der Seele keine ! Ahnung haben, wo ist sie denn, von geistigen Kräften
bis hin zu Besessenheitsphänomen wie häufig in der Schizophrenie !
Solche Begriffe werden natürlich als Nonsens abgetan, bezeichnen aber die genaue Ursache psychischer Erkrankungen !
Diese sind nämlich rein geistig, so dass ein Materialist und Atheist nie dahinter kommen kann und auch nicht wird.
Daher werden heute schon gesunde Menschen für krank erklärt, die Psychiater leisten einzig und alleine eine An-
passung an eine eh defekte Gesellschaft, via Medikamente, Zwänge und Unterdrückung.
Selbst gesunde Menschen können mit fadenscheinigen, oft rein politischen Gründen in die Psychiatrie eingewiesen werden,
und auch genauso schnell wieder entlassen werden.
90% sind reine Willkür und oft auch Bösartigkeit.
Wer die Seele und ihre Gesetzmäßigkeiten wie Gerechtigkeit, Recht und Moral nicht kennt und leugnet, hat diese auch
nicht zu therapieren !
Eine berühmte Ausnahme ist Erich Fromm, der eben auch Religion, Geist und Gesellschaft mit einbezog. Daher heilte er
auch die meisten Menschen, und erklärte auch gesunde Reaktionen auf Gesellschaft und Mißstände nicht als krank,
sondern sogar als gesund !, während die Nichtreagierenden eher als krank angesehen wurden ! Und das ! ist die Wahrheit
über das sensible "Organ" menschliche Seele !
Frank Schmager
1. Februar 2013, 12:33
Der Artikel liest sich ganz gut. Jedoch halte ich von Freud nicht sehr viel. Und ich denke Leute die sich mit so etwas krankhaften in der damaligen Zeit befasst haben waren wohl auch etwas "Krankhaft" veranlagt. Sich am Leid eines anderen auch noch bewusst zu ergötzen und das herumzuzeigen halt ich für so ziemlich das primitivste was ich mir vorstellen kann. Das hat was mit unterstem Niveau zu tun.
Zu Sigmund Freud fällt mir noch ein gutes Beispiel ein das sich vielleicht durch eine These über Alfred Nobel am besten erklären lässt. Ist es nicht so das es Heute den Nobelpreis vielleicht nur gibt weil selbiger Nobel sich vermutlich nur noch im Grabe rumdrehen würde bei all den Opfern die es durch seine Erfindung gegeben hat.
Der Preis dient nur der Beruhigung der schlechten Gewissen die mit Nobels Neuerungen einhergingen. Quasi ein erkauftes ruhiges Gewissen nach dem Tod für alle daraus resultierten Opfer.
Deshalb würde ich auf Sigmund Freud auch nicht so viel geben und es eher auch als überbewertet bezeichnen, wenn sich so jemand mit Themen im Sinne der Wissenschaft befassen muss, und dadurch so viel "EHRE" erfährt.
Marlene Noturbiz
23. Mai 2013, 09:12
"die Teenagerin"? Man (oder sollte ich hier schreiben: person? :-)) kann es auch übertreiben. Teenager ist ein ins Deutsche übernommener Anglizismus, der kein "gender" kennt. Also egal, ob Pubertätsling oder Pubertierende: Teenager ist Teenager.
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