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1911-1914

Kino-Drama mit Erinnerungslücke Strahlende Krieger, dunkle Vergangenheit



61 Diskussionsbeiträge zu diesem Thema

Letzter Beitrag:

Max Mueller

9. März 2013, 18:12
>Rein geschichtlich ist dieser Artikel sehr interessant. Ich wusste die Deutschen hatten "Schwierigkeiten" mit den Mau Maus in Tanganyika, aber dass es auch Aufstände im Bismark Archipel gab, wusste ich nicht.

Rein geschichtlich hatten mit den Mau Mau die Briten Probleme, und mehr...

Benjamin Mair
4. Februar 2013, 15:57
Wie immer, wenn es um Deutsche in der Vergangenheit geht, muss man natürlich wieder irgendwelche "Verbrechen" ausgraben, um einem auch noch jeden letzten Rest aufkeimende Verbundenheit mit Deutschland madig zu machen.

Anstatt einfach zu sagen "Hey, das ist ein guter Film" oder "der Film ist ist Mist, schaut in euch blos nicht an" wird einfach mal wieder lustig in der Vergangenheit gewühlt und irdendein unbedeutender Dreck rausgeholt.

Als ob die anderen Kolonialmäche nicht noch größeren Dreck am Stecken hatten. Typisch deutsch, typisch Spiegel!
axel kutter
4. Februar 2013, 16:02
Nun ja, das war doch in den Tagen der Kolnialmaechte gang und gebe, man denke an die Herero Aufstaende, oder was die Briten mit den Buren in den von Ihnen erfundenen KZ's machten, aber Danke jetzt weiss ich das es in der Suedsee auch Aufstaende Einheimischer gab.
Christian Schulz
4. Februar 2013, 16:14
Im Geiste der damaligen Zeit haben sich die Männer ritterlich verhalten. Dass sie dabei ein paar Wilde massakriert haben, ist nicht weiter von Belang, dass haben damals alle "zivilisierten" Nationen als normal angesehen. Schließlich galt der ritterliche Ehrenkodex auch nur zwischen Rittern, dass Niedermetzeln von wehrlosen Fußsoldaten bleib davon unberührt. (Bis sich die Waffentechnik weiterentwickelte und diese auf einmal nicht mehr wehrlos waren)
Janko Weise
4. Februar 2013, 16:30
Ja. Und Griechenland hat auch nicht die Demokratie erfunden, weil ein Grossteil der Bevölkerung Sklaven waren und Frauen nicht wählen durften.
Wenn man Begriffe, deren Bedeutung sich gewandelt hat im Lauf der Zeit in ihrer heutigen Bedeutung auf Vergangenes zupasst, waren das alles Barbaren und Unmenschen. Wie blöde muss man sein, um "Kontext" nicht zu begreifen?
Sicherlich halten Sie auch "Auge um Auge" für eine Ausgeburt von Barbarei..
Jens Kaiser
4. Februar 2013, 16:32
Deutsche und sympathisch? Nein, das geht nicht fuer SPON. Sympathisch sind immer nur die Anderen, die Deutschen haben bittesehr als grausam, feige, hinterhaeltig, kriegsluestern, dumm etc. dargestellt zu werden. Wie einfach doch Rassismus und Stereotypen sind, wenn es gegen Deutsche geht, das ist gesellschaftlich erlaubt.
Arne Bolzmann
4. Februar 2013, 16:34
Es gab viele Versuche, mal mehr, mal weniger überzeugend, das Kaiserreich in eine direkte Kontinuität mit den Verbrechen der Nazis zu setzen. Dieser hier ist eindeutig zu platt und billig. Weil ein ehemaliger Matrose der Emden später -wie über die Hälfte aller Deutschen- zum Anhänger der Nazis wurde, soll das Schiff schon 1911 quasi eine mobile Außenstelle von Auschwitz gewesen sein? Nicht sehr überzeugend. Wenn man der Meinung ist, deutsche Soldaten sollten immer nur als Völkermörder dargestellt werden, ist ein Film wie dieser logischerweise ein relativistisches Machwerk. Wie sonst wäre es erklärbar, dass die Männer der Emden den Eingeborenen Schweine (!) stehlen, ohne für diese Herrenmenschen-Tat als das angeprangert zu werden, was sie waren; kaltblütige Rassenkrieger.
Christian Zender
4. Februar 2013, 16:34
Es ist wirklich immer das Gleiche und einfach lächerlich. Die Zeit war nun einmal wie sie war und kann mit heutigen Maßstäben nicht gemessen werden. In Ihrer Zeit waren diese Männer nun einmal ritterlich. Auch wenn es für uns heute seltsam und abscheulich ist, damals waren die Menschen in den Kolonien für ALLE Europäer oder auch Amerikaner zunächst einmal Eigentum. So wie man Vieh gezüchtigt hat, hat man es auch mit Menschen getan! Und wenn man noch so sehr den bösen Deutschen sucht, man wird ihn in der Kolonialpolitik des 19ten Jahrhunderts nicht finden. Da waren wir ja im Verhältnis fast noch die Guten. Ich möchte nur mal an den englischen Ausspruch "We have on, they have none" erinnern. Der stolz Einsatz britischer Maschinengewehre gegen, mit Speeren bewaffnete, Einheimische in den Kolonialkriegen beschreibt. Die ganze "zivilisierte" Welt war grausam und brutal in dieser Zeit!
Hubert Hirsch
4. Februar 2013, 16:40
Die Deutschen sollten generell keine Historienfilme drehen. Entweder kommen da nur grottenlangweile Fernsehzweiter raus, in denen immer die selbe Crew immer die selbe Geschichte nur zu anderen Zeiten und an anderen Orten durchchargiert, oder aber die Deutschen werden einfach nicht genug als wilde Tiere dargestellt, die sie doch eigentlich sind. So, ich gucke mir jetzt erstmal nen schönen John-Wayne-Western mit guten Cowboys und bösen Indianern an.
Sascha Pfeiffer
4. Februar 2013, 16:42
Leider muss ich sagen, dass dieser Artikel nur die negativen Eigenschaften hervorhebt. Es ist fast wie Boulevardjournalismus britischer Prägung. Bei deutschen Personen muss man im 20. Jahrhundert einfach nach Nazivergangenheit oder Kriegsverbrechen graben. Da findet man immer was.
Die Verbrannte Erde Taktik, so schlimm sie ist, war damals leider normal bei der Bekämpfung von Aufständen. Dronen gab es damals eben nicht...
Man denke zB an die Niederschlagung des Aufstands im Unabhängigkeits-Krieg Philipinen-USA von 1899-1902 der zwischen 200.000 und 1.500.000 zivilen Opfern forderte, in dem massiv die Verbrannte Erde Taktik angewendet wurde.
Weiterhin fehlt hier eigentlich auch, dass das Gerichtsverfahren auch Personen freigesprochen hat, dadurch dass man nur die Todesurteile erwähnt riecht das irgendwie allzusehr nach den Prozessen im 3ten Reich. Ein Unabhängigkeitskrieg ist immer schmutzig.
Und 3 Jahre danach erst, sind bestimmg wenige der Mitglieder der Besatzung von 1911 noch an Bord.
Die Ritterlichkeit wurde ihnen von den Gegnern zugesprochen und jetzt müssen wir sie ihnen wieder aberkennen? Sowas finde ich ehrlich gesagt ziemlich billig!
Marcus Resch
4. Februar 2013, 16:47
>Wie immer, wenn es um Deutsche in der Vergangenheit geht, muss man natürlich wieder irgendwelche "Verbrechen" ausgraben, um einem auch noch jeden letzten Rest aufkeimende Verbundenheit mit Deutschland madig zu machen.
>
>Anstatt einfach zu sagen "Hey, das ist ein guter Film" oder "der Film ist ist Mist, schaut in euch blos nicht an" wird einfach mal wieder lustig in der Vergangenheit gewühlt und irdendein unbedeutender Dreck rausgeholt.
>
>Als ob die anderen Kolonialmäche nicht noch größeren Dreck am Stecken hatten. Typisch deutsch, typisch Spiegel!


Stimmt, immer nur Dreck auf die eigene Geschichte werfen und kritische blogs löschen das können sie. Kein Wunder, dass in den heutigen Geschichtsbüchern in den Schulen keine Soldaten mehr zu sehen sind, Deutsche nur die Bösenrolle haben und immer schön Demut zeigen müssen.
Kein Wunder denn es herrschen nur die "perfekten Gutmenschen". Aus dem Land der Dichter und Denker wurde das Land der Juristen, Gleichgeschalteten und Renner.

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