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Michel Sturiale
16. Februar 2013, 14:45
Nette Geschichte, leider nur halbgar recherchiert.
One-Hit-Wonder sind nur einige der hier aufgezählten Künstler, und z.B. die Cranberries gehören hier schon mal garnicht rein, sie sind eine weltweit etablierte Band mit etlichen Erfolgen.
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Peter Steidel
15. Februar 2013, 12:27
Guildo war ja wohl kein One-Hit-Wonder!
Wer so etwas schreibt, der hat keine Ahnung von Musik.
Peter Hartung
15. Februar 2013, 12:29
Guildo Horn passt einfach so gar nicht in diese Aufzählung. Horn hatte vor seinem Grand-Prix-Auftritt jede Menge Fans und jede Menge Platten verkauft. Allerdings eben nicht mit "eigenen" Hits, sondern nachgesungenen. Eben weil er ja zu der 70erJahre-Retro-Welle gehörte, auf der auch Dieter Thomas Kuhn schwamm.
Dem Rest der Republik wurde Horn erst durch den Grand-Prix bekannt. Das war aber der Zeitpunkt, wo es mit der Retro-Welle als auch mit seinem Erfolg bereits zu Ende ging. Der Grand-Prix war der Schlusspunkt seiner Karriere, vielleicht der Höhepunkt - aber definitiv nicht der Ausgang.
Und darum gehört er weder in eine One-hit-wonder noch in eine "Nichts vor dem Grand-prix, nichts danach"-Auflistung. Aber bislang wollte das irgendwie noch niemand, der über ihn schreibt, akzeptieren.
Jens Kaup
15. Februar 2013, 12:43
Nicht immer sind Plattenverkäufe alles! Ich finde das Guildo nicht in die Liste der One-Hit-Wonder gehört, denn er war zusammen mit den Orthopädischen Strümpfen insbesondere ein phänomenaler Live-Act. Der damit die Renaissance des deutschen Schlagers überhaupt eingeleitet hat. Ohne Ihn wäre der deutsche Schlager sicher noch heute tot.
Johann Meier
15. Februar 2013, 12:50
Die Cranberries sind kein "One-Hit-Wonder", wie sie hier fälschlicherweise behaupten. Die Cranberries waren VOR und NACH "Zombie" mit ihren Alben erfolgreich. Tja. Wenn der Blick des Autors nicht über Deutschland hinausgeht, kommt so etwas dabei heraus.
Peter Grolig
15. Februar 2013, 13:36
Guildo Horn war vor seinem "Sieg" (unter Stefan Raab) der ESC-Ausscheidung kein Star und danach auch nicht. Wer das behauptet, hat Kartoffeln auf den Augen und Dreck im Ohr.
Für was bezahlen wir in der BRD Fernsehgebühren? Damit die dämliche ARD ein Erfolgskonzeipt wie den Grand Prix einfach an einen billigen, dummen Privatsender weitergibt, der die ganze, europaweite Schau versaut? Da gehören einfach mal ein paar Fernsehräte rausgeworfen.
Mario Urban
15. Februar 2013, 13:51
Die Idee für den Artikel "Was machen ehemalige One-Hit-Wonder heute?" finde ich sehr interessant. Leider wird bei den meisten Künstler aber gerade nicht erwähnt, was sie heute machen, sondern nur, dass die Nachfolgesingles nicht an den großen Erfolg anknüpfen konnten. Das ist aber meiner Meinung nach bei "One-Hit-Wonder"-Bands nicht so ganz arg ungewöhnlich...
Fritz Brause
15. Februar 2013, 13:53
Komme eigentlich aus ner ganz anderen Musikecke, aber ich hab damals im Zuge des Hypes eines seiner Konzerte besucht und das steht bis heute auf jeden Fall in der Top-5 meiner geilsten Live-Erlebnisse ;) Der Mann hat einfach eine super Bühnenpräsenz!
Ralf Böpple
15. Februar 2013, 15:27
Irgendwie untergräbt es den ganzen Artikel, wenn man Zufallstreffer wie das Krokodil Schnappi in eine solche Liste aufnimmt oder einen Guildo Horn mit einem vor und nach dem ESC ja nicht wirklich erfolglos zu bezeichnenden Karriereverlauf. Da war ja von Anfang an klar, dass das nicht der Beginn einer Karriere als Superstar für eine extrem talentierte Neunjährige sein würde.
Sonst würde mir spontan auch noch Bruce Springsteen einfallen - 1994 Nummer 1 in Deutschland und Oscar- und mehrfacher Grammy-Gewinner mit "Streets of Philadelphia", ein Erfolg, den er nie auch nur annähernd wiederholen konnte, oder?
One-Hit-Wonder ist für mich jemand mit konkreten Absichten auf eine Karriere im Musikgeschäft, den vor dem Riesenhit niemand kannte und der danach die durch diesen Hit entstandenen Erwartungen nicht erfüllen konnte (oder für den sie sich nicht erfüllten).
"Sonderfälle" wie singende Krokodile, Schauspieler, Fussballer, Big-Brother-Bewohner oder Ähnliches sollten bei solchen Betrachtungen außen vor bleiben...
Friedrich Hattendorf
15. Februar 2013, 21:05
Geier Surzflug: Weshalb wird
Besuchen Sie Europa (solange es noch steht) (1983)
nicht erwähnt?
Meiner Erinnerung nach war das ähnlich bekannt wie Bruttosozialprodukt.
Gustav Gustavson
16. Februar 2013, 00:35
Ich bin auch der Meinung, dass Guildo Horn in diese Reihe gehört. Er hat doch wesentlich mehr gesungen als "Piep, piep, piep". Und das ist heute immer noch herrlicher Klamauk, den man sich bei Youtube herunterladen kann. Guildo Horn hatte außerdem eine eigene Fernsehsendung, war zu Gast in diversen Unterhaltungsformaten und er war auch nie geneigt, sich im Dschungelcamp zu verdingen.
Und er Höhepunkt war natürlich die Wahl zum Bundespräsidenten. :-)
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