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Theater-Skandal Attacke des Papst-Lästerers



9 Diskussionsbeiträge zu diesem Thema

Letzter Beitrag:

wolfram illert

23. Februar 2013, 22:58
>Ein mutiges und ausgesprochen lesens- bzw. sehenswertes Stück von Hochhut. Ich ziehe meinen Hut vor einer solchen Courage im Deutschland der frühen 60-er Jahre.

Aua, wo bitte lesenswert, die Literatur von Hochhut ist dritt- wenn nicht sogar viert klassig. Seitdem das Wirken von mehr...

Elyseo da Silva
20. Februar 2013, 17:37
Ein mutiges und ausgesprochen lesens- bzw. sehenswertes Stück von Hochhut. Ich ziehe meinen Hut vor einer solchen Courage im Deutschland der frühen 60-er Jahre.
Marianne Zamani-Kieffer
20. Februar 2013, 18:37
Ich sah einen Film, der es so darstellte, dass der Papst die reale Gefahr durchaus richtig einschätzte und vorsichtig und weise reagierte. Wenn die Gefaht vorbei ist, ist es immer einfach, zu sagen, man hätte sollen ... Wer tut denn jetzt den Mund auf, um unrechte Gewalt einzudämmen? Tatsächlich werden unschuldige Bürger mit maßlosen Maßnahmen durch Polizisten gequält, verstehen die Welt nicht mehr und verlieren ihren Glauben an den Staat, und ihre psychische Gesundheit.
Ignatz Westerholt
20. Februar 2013, 19:00
Schon mal was ueber die Aussagen des uebergelaufenen General der rumaenischen Securitate Ion Mihai Pacepa gehoert? Diese legen die Involvierung des KGB in die Entstehung des Machwerks "der Stellvertreter" nahe. Gab es diese Hlfe duch den KGB tatsaechlich?
Stanislaus Bonifatz
20. Februar 2013, 19:02
Da geht einem ja der Hut hoch.

1937 gab es die bekannte Enzyklica "Mit brennender Sorge" des Papstes Pius XI. gegen die Judenverfolgung der Nazis. Eine unglaublich hasserfüllte Geschichtsklitterung von Hochhuth, hier der römisch-katholischen Kirche eine Mitschuld an dem Holocaust zu geben. Statt seine Verwandten zu benennen, die KZ´s bewachten.
Peter Müller
20. Februar 2013, 20:39
Die dunkle Seite des Ralf Hochhut

Ralf Hochhut pflegt Umgang mit dem verurteilten Holocaustleugner David Irving und hat ihn mit den Worten verteidigt: "Irving ist ein fabelhafter Pionier der Zeitgeschichte, der großartige Bücher geschrieben hat. Ganz zweifellos ein Historiker von der Größe eines Joachim Fest. Der Vorwurf, er sei ein Holocaustleugner, ist einfach idiotisch!“ ( Quelle wikipedia.de)

Das ist eine große Schande und disqualifiziert ihn. Pfui Teufel!
Barbara Bouffier
20. Februar 2013, 21:42
Theaterskandal? Wie bitte?

Es war ein Kirchenskandal, ein Christenheitsskandal, denn nicht nur der Papst hat damals geschwiegen. Auch in Deutschland läuteten überall Kirchenglocken in jener Zeit, in denen die Mitbewohner meiner Vorfahren umgebracht wurden...

Helmuth Karacsonyi
21. Februar 2013, 00:21
Ja, der gute alte Hochhuth. Da ist es ihm doch geglückt, von der Schuld der evangelischen "Deutschen Christen" und der Auflösung ihrer Kirche im Nationalsozialismus abzulenken und alle Schuldanklagen auf die böse kath.Kirche zu konzentrieren, ja ihr die Verantwortung für die "Endlösung" zuzuschieben. Das nenne ich effektive Schuldbewältigung!
Michael Schütte
22. Februar 2013, 19:11
Von Belang wäre Hochhuths Stück dann, wenn er selbst es nie nötig gehabt hätte, vor seiner eigenen Tür zu kehren. Selbst wenn er später gekehrt hätte, hätte 'Der Stellvertreter' noch Belang erlangen können.
Eigenen Unfehlbarkeitsanspruch (oder Starrsinn [Irving]) hinter vorgeblichem fremden Anspruch zu verbergen, ist jedoch eine wohlfeile Masche.
Es handelte und (in der Verteidigung und der Verschärfung, die Hochhuth noch nachträglich anzubringen trachtet) handelt sich um reine Provokation und Propaganda.
Noch weit hinter Kants 'Die Aula'
wolfram illert
23. Februar 2013, 22:58
>Ein mutiges und ausgesprochen lesens- bzw. sehenswertes Stück von Hochhut. Ich ziehe meinen Hut vor einer solchen Courage im Deutschland der frühen 60-er Jahre.

Aua, wo bitte lesenswert, die Literatur von Hochhut ist dritt- wenn nicht sogar viert klassig. Seitdem das Wirken von Papst Pius XII. während der Nazizeit in den vatikanischen Archiven sehr genau nachzuvollziehen ist, offenbaren sich immer mehr dreiste Lügen in Hochhuts Machwerk. Ein Sensationsnachricht jagt die andere. Herr Hochhut ist ein opulenter Hetzer, mehr nicht! Peinlich das Dietrich Bonhoeffer erst 5 Jahre nach der Stellvertreterpremiere als Hochverräter rehabilitiert worden ist. Das typisch widerlich Deutsche an Hochhut ist, dass er mit dieser Lügensche*ße Millionen verdiente! Ein Paradebeispiel für das Sprichwort: Lügen haben kurze Beine, aber Geld stinkt nicht!

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