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John Global
25. Februar 2013, 01:35
>es ist schon erstaunlich, daß hier deutsche von deutschen hingerichtet wurden ,wegen ein paar l flugblätter.
>und auch erstaunlich , gerade in diesem zusammenhang, die tatsache , daß frau freisler ( die witwe des blutrichters ) bereits ab den 50-er jahren eine
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Katrin Winter
21. Februar 2013, 17:55
Es ist gut, immer wieder daran erinnert zu werden, dass jeder Mensch für seine Ideale eintreten und manchmal auch große Opfer bringen muss. Ich weiß nicht, wie ich mich damals verhalten hätte.
Peter Grolig
21. Februar 2013, 18:52
Diese Ideale sind an und für sich gut. Natürlich. Aber was bedeutet dies für die heutige, zielorientierte Gesellschaft?
Hans uns Sophie Scholl waren stark, in ihrem Glauben gefestigt und konsequent. Aber sie waren auch lange vor dem Ende des Krieges - tot. Somit stellt sich die Frage nach dem Sinn dieser Einstellung nicht-sie ist wertlos.
Josef Eisele
21. Februar 2013, 19:07
Ein Leben wie das der Geschwister Scholl, und vieler anderer, die ähnliche Risiken eingegangen sind, ist zu wertvoll, um damit Vollzugsbeamte zu beeindrucken. Deutschlands Platz in der freien, westlichen Welt ist dem Kalten Krieg geschuldet, nicht dem Eindruck, den der Widerstand gegen die völkisch-nationalen nationalsozialistischen Verbrecher und ihre Mitläufer hervorgerufen hat. Ihre weit über die ersten Jahren der Bundesrepublik andauernde Verunglimpfung als Verräter ist und bleibt ein Skandal. Ihre Verwendung im politischen Interesse hinterlässt zwiespältige Gefühle. Wegen der durch ihre Konsequenz bei manchen, leider eher wenigen Menschen verspürten Zuversicht in die Richtigkeit der Verteidigung von Erungenschaften wie etwa der Menschenrechte sind sie weit bedeutender, als die ihnen entgegengebrachte Aufmerksamkeit ausdrückt.
Wilfried Schnur
21. Februar 2013, 19:26
Es gab viele Menschen, die mutig dem kleinen oder großen Alltagsterror Widerstand geleistet haben. Leider wissen wir darüber viel zu wenig. Die Geschwister Scholl sind für mich daher neben ihrem persönlichen Mut und Beispiel ein Symbol dafür, dass Widerstand und Widerspruch möglich waren.
Leider ist in den ersten 20 Jahren nach Kriegsende versäumt worden, diese Beispiele des kleinen und großen Widerstandes sythematisch zu dokumentieren. Es ist schade, dass wir nur die Geschw. Scholl und die Attentäter des 20. Juni im Gedächtnis haben. Die anderen hätten es genauso verdient!
Frank Weiß
21. Februar 2013, 20:13
es ist schon erstaunlich, daß hier deutsche von deutschen hingerichtet wurden ,wegen ein paar l flugblätter.
und auch erstaunlich , gerade in diesem zusammenhang, die tatsache , daß frau freisler ( die witwe des blutrichters ) bereits ab den 50-er jahren eine "standesgemäße" witwenpension bekam. zuzüglich einer erhöhung anfang der 70'er jahre, wegen "schadensausgleich".... was werden wohl die eltern der geschwister scholl vom bundesdeutschen staat bekommen haben?
Peter sassnitz
21. Februar 2013, 20:33
Respekt mit Tränen in den Augen!
Ihr seid in die Geschichte eingegangen!!!!!!!!!!!!!
Markus Beinlich
21. Februar 2013, 20:41
Ich frage mich immer wieder, ob es eigentlich Ton- oder Videoaufnahmen von Sophie und Hans Scholl gibt (Fotos gibt es ja, aber nicht so viele). Beim Googlen landet man immer wieder bei dem Spielfilm. Mich würden etwaige Originalaufnahmen sehr interessieren. Falls jemand Bescheid weiß, würde ich mich über einen Kommentar freuen.
Mario Schulz
21. Februar 2013, 21:10
... bin ein wenig traurig darüber, daß so wenig Kommentare hinzugefügt werden. Es ist ein Thema, das zeitlos ist. Vielleicht bin ich auch entsetzt darüber. Uns geht es zu gut!!!
David Jonathan Grunwald
21. Februar 2013, 21:11
Auf Facebook läuft zurzeit übrigens eine Aktion, bei der die Profilbilder zum 70. Todestag der Geschwister Scholl gegen ein Bild von einer weißen Rose ersetzt werden sollen. Angestoßen wurde die Aktion von Mitarbeitern und Stipendiaten der Konrad-Adenauer-Stiftung.
Friedrich Johannes Engelke
21. Februar 2013, 21:24
>Es ist gut, immer wieder daran erinnert zu werden, dass jeder Mensch für seine Ideale eintreten und manchmal auch große Opfer bringen muss. Ich weiß nicht, wie ich mich damals verhalten hätte.
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