Edle Wilde, süße Maskottchen oder hinterhältige Kannibalen - dazwischen gab es wenig. Mit Faszination und Furcht blickten die Deutschen der Kaiserzeit auf Afrikas Einwohner. einestages zeigt groteske Postkarten, Fotos und Werbemotive: Wie die Kitschkampagne in einer Schwarzen-Phobie endete. Von Eike Frenzelmehr...
Am Anfang stand ein dreister Betrug: Vor 125 Jahren luchste ein Bremer Tabakhändler den Ureinwohnern ein riesiges Gebiet in Afrika ab. Schon bald wurden die "Hottentotten" aus Deutsch-Südwestafrika zur Jahrmarktsattraktion. Es war der Beginn des wilhelminischen Kolonialismus - mit all seinen Schattenseiten. Von Sven Stillichmehr...
Cowboys und Indianer, Samen und Nubier: Zu Kaisers Zeiten zeigten deutsche Zoos nicht nur wilde Tiere. Sondern Männer, Frauen, Kinder aus exotischen Ländern - ausgestellt wie Vieh. Die Leute kamen in Scharen zu den streitbaren Spektakeln. Von Helene Heisemehr...