Sie wollten besser sein als ihre Eltern und wurden Mörder wie sie. Als in den siebziger Jahren aus kritischen Linken der Nachkriegsgeneration Terroristen wurden, stieg Studentenführer Björn Pätzoldt aus - er wollte nicht zum Täter werden.
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Jude - Kommunist - Deutscher: Als der Journalist Kurt Lichtenstein zwei Monate nach dem Mauerbau an der innerdeutschen Grenze erschossen wurde, machte ihn die westdeutsche Politik zum "Blutzeugen" der deutschen Teilung. Den Behörden aber blieb das ehemalige KPD-Mitglied bis zuletzt suspekt. Von Solveig Grothemehr...
Alle wollten vergessen, er verlangte Gerechtigkeit: Im Nachkriegsdeutschland kämpfte Philipp Auerbach wie kein Zweiter für die Entschädigung von NS-Opfern. Politiker und Medien beschimpften ihn - ein ehemaliger Nazi-Richter verurteilte ihn in einem unfairen Prozess. Die Hetze endete tödlich. Von Christoph Sydowmehr...
Es lohnte nicht, sich Namen zu merken - die Leute starben viel zu schnell. Im stalinistischen Gulag lernte der Student Viktor Levenstein den Häftling Nummer 232 kennen. 50 Jahre später begegnete er ihm wieder, das letzte Mal: Alexander Solschenizyn.
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