Abgeknallt, ausgeplündert, im Grenzstreifen verscharrt: Gezielt verschleierte die Stasi das Schicksal zweier DDR-Jugendlicher, die 1966 bei ihrer Flucht über Bulgarien nach Griechenland verschwanden. Wo ihre Kinder begraben sind, erfuhren die Eltern nie - juristisch aufgearbeitet ist das Drama bis heute nicht. Von Stefan Appeliusmehr... 1966 | 10 Dokumente |
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Nicht nur an der Mauer, auch an den Grenzen der sozialistischen "Bruderländer" ließ die SED-Führung Jagd auf "Republikflüchtlinge" machen. An bulgarische Grenzer zahlte das Ostberliner Regime offenbar eine regelrechte Kopfprämie für jeden erschossenen DDR-Bürger. Deren Leichen wurden einfach im Grenzstreifen verscharrt. Von Stefan Appeliusmehr... 1961-2007 | 9 Dokumente |
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Ost-Knast statt West-Freiheit: Der DDR-Bürger Uwe Pries wagte einen Fluchtversuch und landete im Gefängnis. Seinem Ziel kam er damit trotzdem ein großes Stück näher.
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Er fand sie verlogen, eng, borniert, langweilig: Uwe Pries konnte mit Anfang 20 die DDR nicht mehr ertragen. Mit nichts als einer Landkarte im Maßstab 1:500.000 plante er die Flucht über Bulgarien.
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Urlaub, Sonne, Strand - aber mit dem Handtuchnachbarn klappt es irgendwie nicht. Karl Wilhelm Meier machte in den achtziger Jahren Ferien in Bulgarien und fragte sich, wieso es eigentlich keinen Kontakt gab zwischen den Deutschen aus Ost und West.
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