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1945

Bombardierung Dresdens Als der Himmel brannte



3 Debattenbeiträge zu diesem Thema

Letzter Beitrag:

Gerd Schurmann

26. Februar 2011, 12:04
- inkl. KORREKTUR :
Allerdings ! Nach der Zerstörung des "Reichsluftschutzkellers" Dresden mit dem höchsten NS-Anteil pro Stadt-Kopf war der Traum vom Wunderwaffen-Endsieg erstmals radikal erledigt, wie Goebbels oder wars die GeStaPo notiert haben soll.

Und die letzten Juden mehr...

Ferdinand Schumacher
15. Februar 2008, 14:54
Die Bilder und die Berichte zu den Bombenangriffen berühren mich sehr. Ich selber habe als Vierzehnjähriger einen dieser Bombenangriffe aus nächster Nähe und in Sichtweite erlebt. Das Datum 27.9.44, also etwa ein halbes Jahr vor der Dresdener Katastrophe, war für mich das Ende der Welt. Und für die Stadt Köln eine Katastrophe. In meinem Bericht "Rauchwolken über der Domstadt" werden auch meine Empfindungen aus meiner Sicht als Jugendlicher zu diesen Erlebnissen geschildert. Warum zu diesem Zeitpunkt da der Krieg schon entschieden war, noch diese Zerstörungen durchgeführt wurden ist mir ein Rätsel. Das hat mit normalen menschlicher Logig nichts gemein mehr.
Mit freundlichen Grüssen
F.Schumacher
Thomas Glöckner
19. Februar 2008, 11:59
Sehr geehrter Herr Schumacher,
glauben Sie denn, dass der Krieg menschlich ist, weil Sie nach Menschlichkeit fragen ? Und hat denn die Deutsche Luftwaffe bei ihren Angriffen auf Städte Menschlichkeit walten lassen ?
Der Krieg war zwar schon fast entschieden, jedoch brachte die Wehrmacht weiterhin Truppenverbände über den Eisenbahnknotenpunkt Dresden an die "Ostfront" und in das Protektorat Böhmen und Mähren zum Kampf gegen die Rote Armee. Ich denke die Kriegsnotwendigkeit eines Angriffes auf Dresden war aus militärischer Sicht durchaus gegeben und hat mit menschlichen und humanitären Überlegungen, da es eben Krieg war, auch zu diesem Zeitpunkt, nichts zu tun.
Bedauerlich aber wahr; vielleicht haben die Deutschen, die immer dazu neigen sich die Opferrolle zuzuschieben, zu diesem Zeitpunkt begriffen, wen sie 1933 gewählt und wem sie blind in den Krieg gefolgt sind!!
Hochachtungsvoll
Thomas Glöckner
Gerd Schurmann
26. Februar 2011, 12:04
- inkl. KORREKTUR :
Allerdings ! Nach der Zerstörung des "Reichsluftschutzkellers" Dresden mit dem höchsten NS-Anteil pro Stadt-Kopf war der Traum vom Wunderwaffen-Endsieg erstmals radikal erledigt, wie Goebbels oder wars die GeStaPo notiert haben soll.

Und die letzten Juden Dresdens wurden mit dem Bombenangriff auch noch gerettet , - ich glaube Viktor Klemperer war dabei und sollte ursprünglich mit "dem Rest" in die Vernichtung.

Und wo seltsamerweise fast kein "menschlicher" Deutscher mit seinem verlogenen "der Krieg war doch fast schon zu Ende" drauf kommen will : Wieviele Opfer mehr hätte eine Eroberung Deutschlands mit ihren Fanatikerfestungen vor allem für die alliierten Soldaten - nur mit Infanterie, Artillerie und Fahrzeugen - bedeutet, - und seitens der Bevölkerung sicher mit mehr Hunger und Seuchen . . . und haben Sie mal die von den Deutschen im e r s t e n Weltkrieg ohne Luftwaffe belagerten französischen oder belgischen Städte gesehen ?! - Vermutlich 100-tausende bis Mio. zusätzliche Tote !
- Abgesehen vom Feuersturm : Da haben Deutschlands Städte nochmal Glück gehabt, - zum Vergleich siehe Wesel mit 90 % Zerstörung und statt Halb-/Ruinen eine Trichterlandschaft !

Mit ca. 550 - 600.000 Todesopfern der strategischen Luftkriegsführung gegen das deutsche Hinterland und seiner totalen Kriegsbevölkerung liegt dank dieser die Todesrate unter 1 %, inklusive der wirklich unschuldigen Kinder, wie meine Eltern.
Schrecklich ist ein Frieden, den die Deutschen so herr-lich gerÄcht und bis 1941 so großartig fanden .... und die Gründe für das Grauen schufen.

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