15. Januar 2010, 09:07
Sehr geehrter Herr Ernst Pelzing,
danke für Ihre Ergänzung, meine Recherchen gingen nicht so weit, toll!!
Mit herzlichen Grüßen
Ferdinand Keuter
>Späte Zeugen der Bombardierung der Sperrmauer der Möhnetalsperre
>Die Bombardierung erfolgte im Mai 1943
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Ernst Pelzing 14. Januar 2010, 12:58
Späte Zeugen der Bombardierung der Sperrmauer der Möhnetalsperre
Die Bombardierung erfolgte im Mai 1943 durch eine Spezialeinheit der Royal Air Force unter Einsatz viermotoriger Avro Lancaster Bomber durch Abwurf so genannter Roll- oder Rotationsbomben. Die Sperrmauer des vollen Sees wurde getroffen und brach, die Folgen waren katastrophal, wie Herr Keuter berichtet. Über 1200 Menschen fanden den Tod. Das Ruhrtal wurde überflutet. In Bochum-Dahlhausen war die Flutwelle noch fünf Meter hoch, wie http://www.pro-dahlhausen.de/chronik_1926-1950.htm zu entnehmen ist. Die damalige Ponton- oder Schwimmbrücke, die diesen Bochumer Stadtteil mit Essen-Altendorf verbindet, wurde stark beschädigt und durch die jetzige ersetzt.
Was jedoch heute noch sozusagen als seinerzeitiger Überflutungsrückstand Zeugnis von der Bombardierung ablegt, ist eine Lehmschicht auf dem Leinpfad entlang der Ruhr z. B. auf der Höhe des Kemnader Sees und weiter flußabwärts. Allerdings tritt das ursprüngliche robuste Kopfsteinpflaster des Pfads durch den Erosionsabtrag des Lehms und die Begehung durch die zahlreichen Spaziergänger, insbesondere an Sommertagen, stellenweise deutlich zu Tage. Die Geschichte verblasst.
Ernst Pelzing
Ernst Pelzing 14. Januar 2010, 14:16
Berichtigung zum obigen Beitrag:
Es muss Essen-Burgaltendorf heißen.
Ferdinand Philipp Keuter 15. Januar 2010, 09:07
Sehr geehrter Herr Ernst Pelzing,
danke für Ihre Ergänzung, meine Recherchen gingen nicht so weit, toll!!
Mit herzlichen Grüßen
Ferdinand Keuter
>Späte Zeugen der Bombardierung der Sperrmauer der Möhnetalsperre
>Die Bombardierung erfolgte im Mai 1943 durch eine Spezialeinheit der Royal Air Force unter Einsatz viermotoriger Avro Lancaster Bomber durch Abwurf so genannter Roll- oder Rotationsbomben. Die Sperrmauer des vollen Sees wurde getroffen und brach, die Folgen waren katastrophal, wie Herr Keuter berichtet. Über 1200 Menschen fanden den Tod. Das Ruhrtal wurde überflutet. In Bochum-Dahlhausen war die Flutwelle noch fünf Meter hoch, wie http://www.pro-dahlhausen.de/chronik_1926-1950.htm zu entnehmen ist. Die damalige Ponton- oder Schwimmbrücke, die diesen Bochumer Stadtteil mit Essen-Altendorf verbindet, wurde stark beschädigt und durch die jetzige ersetzt.
>Was jedoch heute noch sozusagen als seinerzeitiger Überflutungsrückstand Zeugnis von der Bombardierung ablegt, ist eine Lehmschicht auf dem Leinpfad entlang der Ruhr z. B. auf der Höhe des Kemnader Sees und weiter flußabwärts. Allerdings tritt das ursprüngliche robuste Kopfsteinpflaster des Pfads durch den Erosionsabtrag des Lehms und die Begehung durch die zahlreichen Spaziergänger, insbesondere an Sommertagen, stellenweise deutlich zu Tage. Die Geschichte verblasst.
>
>Ernst Pelzing
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