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2008

Tattoos Abschied vom Arschgeweih



8 Debattenbeiträge zu diesem Thema

Letzter Beitrag:

Katrin Vietmeier

25. November 2009, 17:02
Ach, das leide Thema altern. Ob jetzt tätowierte alte Haut weniger schön aussieht als unbemalte alte Haut ist doch wohl eine unnötige Diskussion.
Beim tätowieren sollte es doch immer eine Herzensentscheidung sein.
Wer da einem Trend nachrennt, der wird mit seiner mehr...

Oliver Hering
15. März 2008, 09:32
Tja, erst denken, dann tättoowieren lassen.
Habe einiges in der Haut, und nur eine Sache daran bereut, und zwar, daß mein erstes Tattoo das einzige bleiben sollte.
Und deswegen zu klein ist.
Thomas Reusch
15. März 2008, 14:16
Schön geschriebener Artikel. ich bin zwar erst sein etwas über 10 Jahren im Club der tattooierten, kann das aber genau so alles bestätigen.
Tim Sievers
15. März 2008, 14:38
Sehr schöner Tatsachenbericht!
Ich habe ewig überlegt ob ich mich tätowieren lassen soll, fand aber nie das richtige Muster/Motiv. Und ein "Tribal" ist wohl das einfallsloseste was man sich nur stechen lassen kann! Ich bin heilfroh dass ich standhaft blieb auch wenn in meinem Bekanntenkreis immer mehr sich haben stechen lassen. Mittlerweile habe ich schon das Gefühl einer Minderheit anzugehören. Fühlt sich cool an, kommt schon eher einer Rebellion gleich als das schwimmen mit dem Strom... Mal ehrlich, tätowieren ist doch mittlerweile so provokativ wie Rauchen oder Motorradfahren, was in meiner Wahrnehmung eher ein Alt-Herren-Hobby geworden ist.

Übrigens: Meine vollste Zustimmung bzgl. "One Hot Minute"! Meiner Meinung nach, ist es nach "Californication" das beste Peppers-Album aller Zeiten. Mit allem was danach kam, konnte ich mich, von ein paar Singles abgesehen, nicht recht anfreunden.

Gruß vom Unbemalten :-)
Pierre Kerchner
15. März 2008, 15:22
Aber woher kommt genau der Erfolg des "Arschgeweihs" ?

mit den RHCP hat das wohl nichts zu tun.

sondern?

gab es ein initiales, prominentes Vorbild?
marcus bender
15. März 2008, 18:35
hm... der älteste tätowierer ist doch meiner meinung nach herbert hoffmann... zumindest hat dem mal die älteste tätowierstube gehört und wenn ich mich an den film "flammend herz" erinner war er da nicht mehr so gut zu sprechen drauf

ansonsten guter beitrag, auch wenn jesus ganz sicher kein hippie war, weder vom aussehen, was wohl eher dem typischen nahost-bewohner entsprochen haben düfte und nicht dem blonden langhaarigen aus diversen bibelfilmen, als auch von der botschaft her, die etwas mehr war als peace and love und sonst nix

ausserdem glaube ich, dass tätowieren bzw tätowiert sein heute durchaus noch einen bestimmten ruf hat... hängt natürlich davon ab wieviel und an welchen stellen... aber tätowierte hände oder hals oder allgemein viele tattoos haben immer noch blick zur folge, gerade wenn man nicht in der grossstadt rumläuft sondern im dorf oder der kleinstadt
Igor Eberhard
16. März 2008, 18:05
Naja, der Artikel ist iangenehm nett und launisch geschrieben. Subjektivität ist eine feine Sache. Dennoch bei den eher historischen und ethnologischen Teilen sind die Aussagen eher dünne. Bei den Eskimo (der Begriff Inuit ist genauso falsch und genauso richtig, wie Eskimo und genausowenig pc. Viele Eskimo würden sich wohl eher anspucken lassen, als die Bezeichnung "Inuit" zu akzeptieren, siehe auch etwa auf Homepages aus Grönland oder auch bei der umstrittenen "Inuit Circumpolar Conference" - nur mal nebenbei). Die Unterscheidung von Männlein und Weiblein durch Tattoos stimmt schon, nur war das va bei gegenseitigen Raubzügen in der Polarnacht, bei dick eingekleideten Menschen notwendig, damit nicht aus Versehen, die Frauen, die noch "benötigt" wurden, umgebracht wurden. Es gab noch viele andere Gründe, wie bei fast jeder Kultur, wie etwa: Fruchtbarkeit, neue Lebensphasen (Menses , 1. Kind, 1. Jagd, Schutz, Hilfe für die Jagd, Hilfe bei Krankheiten etc). Ja, und das auch bei den Nubieren...

Nur mal nebenbei: Schön, daß das Arschgeweih endlich tot ist!
Jetzt bleiben noch Sternchen, Blümchen, Seepferdchen etc

-- und die Hoffnung auf meine nächstes großflächiges Tat! Yes, Sir, I can Boogie!
Torsten Maue
17. März 2008, 08:15
Ich halte von den ganzen Tattoos auch nicht viel. In jungen Jahren mag das noch gut aussehen, doch was wenn man alt und schrumplig wird?
Katrin Vietmeier
25. November 2009, 17:02
Ach, das leide Thema altern. Ob jetzt tätowierte alte Haut weniger schön aussieht als unbemalte alte Haut ist doch wohl eine unnötige Diskussion.
Beim tätowieren sollte es doch immer eine Herzensentscheidung sein.
Wer da einem Trend nachrennt, der wird mit seiner Tätowierung sicherlich nicht glücklich alt. Ich meinerseits bin 30, an ca 1/3 meines Körpers tätowiert. Ich habe keine Entscheidung leichtfertig getroffen und für mich wird meine Tätowierung auch mit 70 noch schön sein. Und ob es dann anderen Leuten gefällt oder nicht, das erregt mein Gemüt nicht.

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