max muetze
7. April 2008, 01:21
da machten sie es sich also 4 stunden im flughafenrestaurant bequem und ließen die leute aus dem osten frieren und hungern, nur um der reiseleiterin eins auszuwischen. und dabei fühlten sie sich noch so richtig gut. genau wegen solchem verhalten waren bürger aus der brd nach der wende so "beliebt" in der ehemaligen ddr.
seltsamerweise waren individualreisen ins bruderland für ddr-bürger nicht möglich. aber es gab einige, denen dieses trotzdem gelang. sie waren mitglieder der bewegung udf (unerkannt durch freundesland). leider gibt das internet nicht so viel an informationen her. drei links habe ich gefunden.
[url]http://www.uni-protokolle.de/nachrichten/id/111138/[/url]
[url]http://www.hikr.org/tour/post1424.html[/url]
[url]http://www.mein-verlag.de/verlag110.htm[/url]
wenn sie wirklich interesse an kontakt zu ddr-bürgern gehabt hätten, wäre ihnen dieses problemlos hunderttausendfach in ungarn, der tschechoslovakei, rumänien oder bulgarien möglich gewesen, wohin die menschen ohne reiseleiter fahren konnten. dort freute man sich über die niedrigen preise und empfand die brüder aus der zone eher als lästig, wenn man nicht übersehen konnte, dass diese nicht in die restaurants eingelassen oder nicht bedient wurden, nachdem sich der kellner überzeugt hatte, dass sie nicht über d-mark verfügten.