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Falkland-Krieg "Sie brüllten und fuchtelten mit ihren Gewehren herum"



10 Debattenbeiträge zu diesem Thema

Letzter Beitrag:

GABRIEL BAEZ CAMBRA

2. April 2012, 23:37
Herr Barker,
meine Deutsche Sprache ist nicht gut. Trotzdem möchte ich Sie antworten.
Es ist nicht genau was Sie sagen. Es gab in 1833 eine argentinische Regierung, mit Luis Maria Vernet ( ein Französischer in Hamburg geboren) als Gobernador (Regierungscheff), und eine kleine Menge mehr...

Karsten Ratzke
1. April 2012, 13:59
"Die Nachricht von der Invasion löste einen Krieg aus" Coole Formulierung. Nicht die Invasion war der Beginn des Krieges sondern die Nachricht darüber...
Bodo Niemann
2. April 2012, 09:55
Naja, das scheint mir eine recht einsilbige Vorstellung des Falklandkrieges zu sein. Es sollte doch bekannt sein, dass Thatcher gar kein Interesse daran hatte eine Lösung des Konflikts außerhalb militärischer Optionen zu finden. Vielmehr suchte man geradezu nach einem Grund den Konflikt zu eskalieren. So wurde ohne Not und während der Verhandlungen der argentinische Kreuzer "General Belgrano" versenkt.
Deter Roosu
2. April 2012, 11:05
Nur mal so zum Nachdenken in den Raum gestellt:

"Nun, natürlich, das Volk will keinen Krieg. Warum sollte irgendein armer Landarbeiter im Krieg sein Leben aufs Spiel setzen wollen, wenn das Beste ist, was er dabei herausholen kann, dass er mit heilen Knochen zurückkommt. Natürlich, das einfache Volk will keinen Krieg; weder in Russland, noch in Amerika, und ebenso wenig in Deutschland. Das ist klar. Aber schließlich sind es die Führer eines Landes, die die Politik bestimmen, und es ist immer leicht, das Volk zum Mitmachen zu bringen, ob es sich nun um eine Demokratie, eine faschistische Diktatur, um eine Parlament oder um eine kommunistische Diktatur handelt.

....das Volk kann mit oder ohne Stimmrecht immer dazu gebracht werden, den Befehlen der Führer zu folgen. Das ist ganz einfach. Man braucht nichts zu tun, als dem Volk zu sagen, es würde angegriffen, und den Pazifisten ihren Mangel an Patriotismus vorzuwerfen und zu behaupten, sie brächten das Land in Gefahr. Diese Methode funktioniert in jedem Land."

Wer sagte so etwas? Kein Anderer als Hermann Göring am 18. April 1946 in Nürnberg!
Besser wäre es gewesen, er wäre zehn oder mehr Jahre früher zu dieser durchaus "weisen" Einsicht gelangt! Und es wäre auch besser gewesen - um bei Falkland zu bleiben - die politischen Führer auf beiden Seiten hätten so gedacht.
Aber aktuell wird ja auch Deutschland am Hindukusch "verteidigt"........
Franz Halbritter
2. April 2012, 11:32
Der Kreuzer war als Kriegsschiff einer sich im Kriegszustand mit GB befindlichen Macht ein legitimes Ziel. Im übrigen war es absolut richtig diesen Krieg zu führen, und nicht britische Staatsbürger einer grausamen Militärdiktatur auszuliefern, die bis dahin schon zehntausende ihrer eigenen Staatsbürger ermordet hatte, und deren territoriale Besitzansprüche auf mehr als fragwürdigen kolonialen Titeln beruhten. GB hat in jeder Hinsicht mehr Recht auf die Inseln, und das Recht braucht dem Unrecht nicht zu weichen.
Joachim Starke
2. April 2012, 13:30
Ein abgewirtschaftes faschistisches Regime, welches seine politische Gefangene auch gerne mal lebendigen Leibes aus Flugzeugen in den Rio de la Plata "entsorgte", überfiel zur Stabilisierung (was da wirkt hat Deter Roosu oben richtig angeführt) eine Inselgruppe, deren Bewohner sich seit über 170 Jahren ausschließlich als Briten verstehen.
Wie kann man an der Rechtmäßigkeit der Rückeroberung zweifeln? Wie und von wem die Falkländer regiert werden, entscheiden die Falkländer und niemand sonst! Oder anders: Wie sieht die Welt aus, wenn 170 Jahre alte Staatsgrenzen generell zur Disposition stehen??? Ich möchte mir das gar nicht erst vorstellen....
Jörg-Holger Krause
2. April 2012, 14:36
Wann hat Grossbritannien den Traum vom Empire endlich ausgetraeumt und gibt die Malvinas dorthin zurueck, wo sie hingehoeren: nach Argentinien.
Katharina Jomund
2. April 2012, 15:47
@ Jörg-Holger Krause
Auf welcher Grundlage behaupten Sie, dass die Falklandinseln zu Argentinien gehören? Und schließt das die Bewohner ein? Falls nicht, wie stellen Sie sich die notwendige "Säuberung" vor? Eine Meinung ist schnell in die Welt posaunt, konkrete Lösungen sind dagegen ungleich problematischer.
Peter Tadeu do Carmo
2. April 2012, 15:49
Die Falkland-Inseln gehörten noch nie zu Argentinien! Sollte man die Entscheidung nicht besser den Bewohnern überlassen?
Was sagen sie zu den ehemaligen deutschen Ostgebieten, sollte die Deutschland zurück fordern?
Heinz Barker
2. April 2012, 17:05
Die Falklands waren schon eine britische Kolonie, als Argentinien noch eine spanische war! Und was das Jetzt angeht, die Einwohner haben ein ums andere Mal klargestellt, dass sie mit Argentinien nix zu tun haben wollen.
GABRIEL BAEZ CAMBRA
2. April 2012, 23:37
Herr Barker,
meine Deutsche Sprache ist nicht gut. Trotzdem möchte ich Sie antworten.
Es ist nicht genau was Sie sagen. Es gab in 1833 eine argentinische Regierung, mit Luis Maria Vernet ( ein Französischer in Hamburg geboren) als Gobernador (Regierungscheff), und eine kleine Menge Soltaten und Einwohner. Sie waren alle bei den Briten festgenommen und nach Argentinien vertreibt. Damals hatten sie keine Gelegenheit ihre Wünsche auszudrücken!!

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