16. August 2008, 16:14
Mir bleibt nach der Lektüre nichts anderes übrig, als "Wolfrum" zuzustimmen:
Drei skrupellose Dumpfbacken - mindestens.
Was nach 20 Jahren so erschreckend ist: Nicht das Einsteigen in das Fluchtfahrzeug, nicht die Hilfestellung für die Gangster, nein, nur das
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Andreas Auer 14. August 2008, 09:41
Die Geiselnehmer sind brutale Verbrecher, die ihre Strafe zu Recht absitzen. Menschen wie Herr Röbel, die maßgeblich zum Tod der Geiseln beigetragen haben, indem sie den Geiselnehmern eine Plattform geboten und die zu Fernsehstars gemacht haben, die die Arbeit der Polizei behindert und das Leiden der Geiseln nach Kräften verstärkt haben, laufen heute leider frei herum und können über ihre tollen Erlebnisse schwadronieren. Silke Bischof, auf dem Foto grade 18 Jahre alt, ist hier zwischen ihren beiden Mördern zu sehen.
herbert weber 14. August 2008, 09:57
bei allem verständnis für ihren berufskollegen. ich glaube ihm kein wort. ich erinnere mich lebhaft, dass er in unverschämt kurzer frist nach seinem auftritt (wieder) zur zeitung mit den vier buchstaben wechselte.
ich glaube fest, der wusste was er tut. es ist immer wieder niedlich wie sich die profis in bestimmten situationen auf irgendwelche mentalen ausnahmen berufen.
Michael Karalus 14. August 2008, 10:52
Verzeihung Herr Röbel, aber die Selbstzerknirschung nehme ich Ihnen nicht ab. Ihr Wechsel auf den Chefredakteursposten der BILD spricht doch Bände.
Roland Leffler 14. August 2008, 11:19
Diese Person ist nicht glaubwürdig. Die Tatsache, dass der Spiegel einem solchen Schmierfink auch noch 20 Jahre später eine Plattform bietet, wirft m.E. kein gutes Licht auf die Redaktion.
Werner von Schleiden 14. August 2008, 13:35
Für mich waren das drei Dumpfbacken. Und werden es immer bleiben.
Ruben Kubiak 14. August 2008, 18:37
Ich kann es durchaus verstehen, dass der Spiegel Herrn Röbel Interviewt, es geht hier ja um Zeitzeugen. Was ich nicht verstehen kann ist diese unreflektierte Fragenstellerei. Ein bisschen mehr Wiederspruch und Konfrontation hätte ich mir da von dem Herrn Interviewpartner gewünscht. Vielleicht sollten Sie demnächst Herrn Friedmann als Interviewpartner für so etwa engagieren. Der ist zwar auch keine Unschuld vom Lande, aber der hätte es geschafft klar zu machen, was der gute Herr Röbel da verbrochen hat.
Peter Wolfrum 14. August 2008, 18:51
Obwohl alles "neu" war, wussten diese Brandstifter genau was zu tun war.
Tobias Moehlen 16. August 2008, 16:14
Mir bleibt nach der Lektüre nichts anderes übrig, als "Wolfrum" zuzustimmen:
Drei skrupellose Dumpfbacken - mindestens.
Was nach 20 Jahren so erschreckend ist: Nicht das Einsteigen in das Fluchtfahrzeug, nicht die Hilfestellung für die Gangster, nein, nur das voyeuistische Ausschlachten der "letzten Minuten der Silke Bischoff" direkt nach dem Drama, sei der größte Fehler in seinem Leben gewesen...
Auch das Fazit: "Es war eine scherzhafte aber auch heilsame Erfahrung gewesen" kann man nur als zynisch bewerten!
Skrupelloser Journalismus als Markenzeichen auch nach 20 Jahren, das muss das Fazit über den Jounralisten Röbel sein!
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