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Barschel-Affäre Treffen mit dem Tod



4 Debattenbeiträge zu diesem Thema

Letzter Beitrag:

Holger Haunhorst

17. Oktober 2009, 20:43
Freya Barschel antwortet nicht, welch eine Überraschung. Soll sie etwa noch ein Dankesschreiben aufsetzen.


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Verenra Klatt
11. Oktober 2009, 20:58
Der Text wirkt getuned. Das Geschriebene hat Knauer so nicht gefühlt und auch nicht so erlebt. Detailtreue kommt nur an unwichtigen Stellen auf (Typenbezeichnung der von ihm verwendeten Kamera) und soll Exaktheit suggerieren, die an anderen Stellen fehlt.
Andreas C. Werner
13. Oktober 2009, 11:47
Sehr geehrter Herr Knauer,

Ihre Rolle fügt sich lückenlos in die Merkwürdigkeiten des gesamten Falles ein. Sie betreten nicht nur das Hotelzimmer 317, sondern nehmen dort Eigentum des Uwe Barschel an sich, um es außerhalb des Hotelzimmers zu fotografieren. "Die Zeitspanne, in der er [Barschel] unbeobachtet in Genf seinen Geschäften nachgehen konnte, betrug fast 18 Stunden." Wie lange waren Sie unbeobachtet im Hotelzimmer 317?

Bis heute kann ich bei Ihnen keinen ernsthaften Ansatz erkennen, der These vom Mord an Uwe Barschel nachzugehen.

Stattdessen:

Text zu Bild 4: "Der damals ermittelnde Staatsanwalt vertritt bis heute die These, Barschel sei einem Mord zum Opfer gefallen."

Text zu Bild 5: "Einen persönlichen Brief des Journalisten Sebastian Knauer, der das Foto mit der Kleinbildkamera seines Fotografen aufgenommen hatte, beantwortete Freya Barschel bis heute nicht."

Text zu Bild 5: "Die Familie, die bis heute einen Selbstmord Barschels bezweifelt, veröffentlichte später selbst Obduktionsfotos, die die Mordthese untermauern sollten."

Letzter Satz des Artikels "Treffen mit dem Tod": "An Freya Barschel schrieb ich kurz nach dem Tod ihres Mannes einen persönlichen Brief. Er blieb bis heute unbeantwortet."

Sie finden es augenscheinlich empörend, daß "bis heute" die Mordthese im Raum steht, "bis heute" am Selbstmord gezweifelt wird, "bis heute" Ihr Brief an Freya Barschel nicht beantwortet worden ist.

Bringt Ihr Buch "Barschel - Die Akte. Originaldokumente eines ungelösten Kriminalfalls" Licht ins Dunkel? Wie ist es möglich, daß der Leiche Organe entnommen worden sind, was bei der zweiten, auf Veranlassung der Familie Barschel durchgeführten Obduktion festgestellt worden ist? Gehen Sie vollständig auf die Argumente ein, die einen Mord an Uwe Barschel plausibel erscheinen lassen? Siehe:

http://www.netzeitung.de/voiceofgermany/443865.html

Dann würde ich es sehr gerne lesen.

Rezensieren Sie das Buch von Wolfram Baentsch "Der Doppelmord an Uwe Barschel", und setzen Sie sich mit der Auffassung des Lübecker Oberstaatsanwalts Wille auseinander, der ebenfalls von einem Mord ausgeht. Victor Ostrovskys "Geheimakte Mossad" wäre ebenfalls einer eingehenden Rezension und Recherche würdig.

Vor dem Hintergrund der offenen Fragen ist es, milde ausgedrückt, leichtfertig, einzig und allein die These vom Selbstmord zu vertreten und alle anderen Möglichkeiten auszuschließen.

Freundlichen Gruß,

Andreas C. Werner
Christiane Hanssen
14. Oktober 2009, 16:30
Was wollte der Autor, Herr Knauer, dem geneigten Leser mit dem Artikel genau sagen, und vor allem, warum in diesem sonderbaren geradezu schlechten Stil. Frau Klatt hat darauf hingewiesen.

Ein schlichter, nüchterner Bericht seines Handelns, ohne diese sinn- und zusammenhanglos herumkullernden Hinweise auf seine persönliche Befindlichkeit und unmotivierten Details hätte es auch getan und hätte die vermutlich beabichtigte Botschaft, Herr Barschel sei durch Selbstmord ums Leben gekommen und nicht durch Mord, woran Familie und Staatsanwaltschaft aus dunklen Gründen wahrheitswidrig festhalten, überzeugender 'rübergebracht. Aber geht es darum wirklich?

Der Stil lenkt die Aufmerksamkeit auf das, was Herr Knauer genau nicht geschrieben hat. Der Artikel hat im ganzen etwas von widerwilliger Rechtfertigung an sich - aber wofür? Gegen welche unausgesprochenen Vorwürfe wehrt er sich?
Um die Klärung der Frage, ob es gutes Benehmen darstellt, ein Hotelzimmer zu betreten, ohne hereingebeten worden zu sein, wird es sich dabei kaum handeln.

Mir scheint, der Titel des Artikels ist falsch gewählt. Denn es geht offensichtlich in der Hauptsache um die Rolle des Herrn Knauer in dem Drama Barschel und da gäbe es offensichtlich mehr zu zu schreiben, als in die paar Absätze gepaßt hätte...
Holger Haunhorst
17. Oktober 2009, 20:43
Freya Barschel antwortet nicht, welch eine Überraschung. Soll sie etwa noch ein Dankesschreiben aufsetzen.



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