Erst schlug der Torpedo ein, dann brach Chaos aus: An Heiligabend 1944 versenkte ein deutsches U-Boot den Truppentransporter "Léopoldville". Hunderte US-Soldaten starben, obwohl sie gerettet hätten werden können. Die Alliierten vertuschten alles - die Geschichte eines Weihnachtsdramas. Von Christoph Gunkelmehr...
Es war eine der bizarrsten Operationen des Zweiten Weltkriegs: Unter strenger Geheimhaltung schickten die Nazis 1942 sechs U-Boote ins Schwarze Meer - teils auf riesigen Tiefladern über den Landweg. Im September 1944 mussten sich die U-Boote vor der türkischen Küste selbst versenken - nun hat sie ein Wracksucher angeblich gefunden. Von Hans Michael Klothmehr...
Seine Eltern waren Kommunisten, den Onkel steckten die Nazis in den Knast. Dennoch landete Friedrich Itzwerth bei der Hitlerjugend und im Reichsarbeitsdienst. Dann wurde er über Nacht Wehrmachtssoldat und marschierte 1939 für Hitler in den Krieg - der für ihn zehn Jahre dauern sollte. Von Christoph Gunkelmehr...
"Ein Seemann ist kein Hasenfuß", weiß Gerhard Lickfett. Deshalb floh der Kapitän auch nicht, als Piraten seinen Frachter enterten. Nur mit Werkzeugen bewaffnet, traten er und seine Crew den Seeräubern entgegen. Am Ende rettete ein Drahtseil dem erfahrenen Seemann das Leben.
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Nachts hörte man an Bord die Einschläge von Granaten und das Knattern der Gewehre. Der Suezkanal wurde 1967 von Ägypten blockiert. 14 Schiffe lagen auf dem Großen Bittersee in der Falle. Für Monate? Oder Jahre? Kapitän Wolfgang Scharrnbeck sorgte für Abwechslung in der größten schwimmenden Männerpension der Welt.
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Mehrfach wurde Maria U. von ihrem Hof im schlesischen Schmottseiffen vertrieben. Zwei Mal kehrte sie zurück, doch 1947 kam der Abschied für immer - mit allen anderen Deutschen musste sie das Dorf verlassen. Sie ahnte nicht, wohin die Reise gehen sollte.
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