In Hohen-Neuendorf bei Berlin wird am Jahrestag des Mauerbaus ein Platz nach Marienetta Jirkowsky benannt. Angehörige und Politiker stritten lange über den symbolischen Akt zu Ehren der jungen Frau. Die Staatssicherheit hatte alle Erinnerungen an sie tilgen wollen - doch nun sind verschollen geglaubte Fotos aufgetaucht. Von Stefan Appeliusmehr...
Am Boden war die DDR-Grenze unüberwindlich, doch mit einem selbstgenähten Riesenballon glückte zwei Familien 1979 eine spektakuläre Flucht aus der DDR. 1000 Quadratmeter Stoff und viel heiße Luft brachten ihnen die Freiheit. Sogar Hollywood verfilmte die Geschichte - aber die Stasi sann auf Rache. Von Philipp Schnee mehr...
Nichts wie raus: Nach dem Mauerbau organisierte eine Gruppe junger Idealisten spontan eine Fluchthilfe. Der Schriftsteller Uwe Johnson interviewte diese mutigen Männer, denen die Stasi stets auf der Spur war. Doch Jahrzehnte waren seine Gesprächsprotokolle verschollen - jetzt liegen sie als Buch vor. Von Volker Hagemehr...
Günter Litfin war der Erste, der an der Berliner Mauer sein Leben ließ, Tage bevor aus einer Stacheldrahtgrenze erst ein Bauwerk werden sollte. Bei einestages erinnert sich Jürgen Litfin an seinen Bruder - und dessen viel zu kurzes Leben, das von zwei Diktaturen zerstört wurde.
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