Chaoten-Nest oder Oase der Unangepassten? Die Hamburger Hafenstraße sorgte in den Achtzigern für Zoff, Straßenschlachten inklusive. Ein Kompromiss beendete 1988 den Kampf um die besetzten Häuser - doch die Schwarzvermummten von heute haben damals ihre Lektion gelernt. Von Martin Sonnleitnermehr...
Heute vor 58 Jahren, am 7. Oktober 1949, wurde aus der Sowjetischen Besatzungszone Deutschlands die Deutsche Demokratische Republik, die DDR. Bereits im Mai war die Bundesrepublik gegründet worden - nun war die staatliche Teilung Deutschlands besiegelt. Sie sollte 41 Jahre andauern.
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Nach Kriegsende 1945 errichtete der sowjetische Geheimdienst zahlreiche Gefängnisse in der russischen Besatzungszone - eines davon in Potsdam. Heute ist das Haus eine Gedenkstätte, immer mehr ehemalige Häftlinge kommen in das frühere Durchgangslager und suchen nach Spuren ihres Wegs in Stalins Gulag.
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Ein Machthaber geht, ein neuer kommt, ansonsten bleibt alles beim Alten - so sieht Demokratie auf russisch aus. Kurz vor den Parlamentswahlen am Sonntag erinnert sich der Schriftsteller Wladimir Kaminer an den Putsch gegen Gorbatschow 1991 und einen Tapetenwechsel der besonderen Art.
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Historiker sprechen vom Großen Terror, im russischen Volksmund heißt die Schreckenszeit des Stalinismus einfach "37". Denn 1937 begannen die Massenerschießungen mit dem Befehl Nummer 00447. Mindestens 1,5 Millionen Menschen wurden verhaftet, davon etwa 700.000 exekutiert.
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Zaren-Skelette, Kosmonauten, sowjetische Prunkbauten: Die Bilder der staatlichen russischen Nachrichtenagentur TASS sind einzigartige Geschichtsdokumente - und stets mit einer Prise Regierungsideologie gewürzt. Jetzt werden die besten Fotos der vergangenen 100 Jahre gezeigt.
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