Der gutgemeinte Rat kam einer Aufforderung zum Lügen gleich: Die Kinder von Ernst Woll mussten früh lernen zu schweigen - denn zu Hause lief Westfernsehen. Die Geheimniskrämerei nahmen sie ihren Eltern übel.
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Das kommunistische Großereignis hieß "Weltfestspiele", doch der Aktionsradius seiner Teilnehmer war lokal eng begrenzt. Eigentlich. Ernst Woll fuhr im August 1951 trotzdem gern in die Hauptstadt der DDR. Denn zusammen mit Kommilitonen und Freundin plante er weit mehr, als nur den Besuch zäher Pflichtveranstaltungen.
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Überraschendes Wiedersehen nach Schulschluss: Sein bestandenes Abitur krönte der junge Ernst Woll 1951 mit einem illegalen Urlaubstrip in den Westen. Unbehelligt passierte er die grüne Grenze, und ebenso unbehelligt kehrte er in die DDR zurück. Doch als er sich schon in Sicherheit wähnte, schnappte die Falle der Staatsmacht zu.
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