Der Mafiaboss Pippo Calò aus Palermo, aufgenommen am 6. Juni 1996 in Rom, war einer der Verdächtigen im Fall des Mordes an Roberto Calvi, wurde jedoch aus Mangel an Beweisen freigesprochen. Er sitzt seit 1987 aufgrund eines Urteils in einem anderen Verfahren lebenslänglich in Haft, hat sich 2001 von der Cosa Nostra losgesagt, weigert sich aber gegen Mitglieder der kriminellen Vereinigung als Kronzeuge auszusagen.