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Josephine Baker
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Josephine Baker

Ständige Begleitung: "Es war Geschwindigkeit in all ihrer Schönheit", urteilte "Vogue"-Chefredakteurin Diana Vreeland über die exotische Revuetänzerin Josephine Baker, die mit ihren Oben-ohne-Darbietungen im Bananenröckchen berühmt geworden war. Modepäpstin Vreeland war Josephine Baker im Sommer 1932 bei der Filmvorstellung von "Die Herrin von Atlantis" in einem Pariser Kino begegnet. Als das Licht im Saal ausging, spürte Vreeland, wie etwas Flauschiges ihre Beine streifte: Zu ihren Füßen lag ein Gepard, den ihre Sitznachbarin Baker, mitgebracht hatte. Vreeland zeigte sich keineswegs erschrocken, sondern war ganz hingerissen von Bakers Stil-Coup. "Was für eine Geste!", schwärmte die Autorin später in ihrer Biografie. Und: "Stil bedeutete damals so gut wie alles" - und den hatte Baker mit ihrem tierischen Begleiter eindeutig bewiesen.

Die Direktion des Casino de Paris hatte Josephine Baker den Geparden 1930 eigentlich als Requisite für eine ihrer Shows geschenkt. Doch die extravagante Tänzerin, die sich in ihrer Villa einen Privatzoo leistete, schloss den Geparden in ihr Herz und ihn als einer ihrer Haustiere adoptierte. Sie taufte ihn auf den Namen Chiquita, schenkte ihm ein Diamantenhalsband und nahm ihn fortan überall mit hin - zum feinen Dîner, auf Tournee-Reisen und manchmal sogar mit ins Bett.

Nicht alle von Bakers Haustieren waren allerdings so elegant wie Chiquita: In ihrer Umkleidekabine hielt sie sich eine Ziege namens Toutoute und in der Küche ihres Clubs "Chez Josephine" wohnte Schwein Albert als Tellerreste-Vernichter.



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Veröffentlicht: 09.08.2012
Eingereicht von: Redaktion einestages

Zeit: 1931
Land: Land ist unbekannt

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