Der getötete DDR-Grenzsoldat Rudi Arnstadt wird am 16. August 1962 in einem offenen Sarg im Kulturhaus Geisa aufgebahrt. Die Schusswunde über seinem rechten Auge wird von einer Augenklappe verdeckt. Er war zwei Tage zuvor von dem Beamten des Bundesgrenzschutz, Hans Plüschke, in einer Schießerei tödlich getroffen worden.