Bundesdeutsche Ermittler begutachten im August 1962 den Tatort, an dem der DDR-Grenzsoldat Rudi Arnstadt am 14. August 1962 durch einen Beamten des Bundesgrenzschutz, Hans Plüschke, im Verlauf einer Schießerei erschossen wurde. Im Hintergrund sind die Ermittler der DDR-Behörden zu erkennen. West und Ost untersuchten den Fall unabhängig voneinander und kamen zu unterschiedlichen Ergebnissen. Während die bundesdeutsche Seite das Verfahren schließlich mit dem Ergebnis Notwehr einstellte, propagandierte die DDR-Seite Mord als Tathintergrund.
Signatur im Bundesarchiv: B 106 Bild-371980-003