
Unter Polizeischutz wurde am 25. August 1992 die Verlegung der 200 Bewohner des Asylbewerberheimes in andere Notunterkünfte des Landes begonnen. Vom 22. bis 28. August 1992 randalierten bis zu 1200 meist jugendliche rechtsradikale Gewalttäter vor dem Zentralen Asylbewerberheim Mecklenburg-Vorpommern in Rostock-Lichtenhagen. Unter dem Beifall von bis zu 3000 Schaulustigen und vielen Fernsehkameras bewarfen sie das Hochhaus sowie die Polizisten mit Steinen und Brandsätzen.