Das Tamagotchi macht seinen Besitzer zur Henne. Der Name ist eine Wortschöpfung aus "Tamago", japanisch für Ei, und "Wotchi", zu deutsch "Uhr". Das "virtuelle Haustier" kommt aus Japan und ist ein kleines Küken, das gefüttert, gepflegt, geputzt und geliebt werden will. Vernachlässigt das Herrchen oder Frauchen das virtuelle Tier, meldet es sich zunächst durch Piepsen. Schenkt man ihm auch dann nicht die nötige Aufmerksamkeit, stirbt es. Man kann jedoch jederzeit ein Neues schlüpfen lassen. Ende der Neunziger war das Tamagotchi ein weltweiter Verkaufsschlager. In Deutschland kam das E-Küken für 29 Mark auf den Markt - und verkaufte sich millionenfach.