Der damalige Bundeskanzler Willy Brandt (r.), der damalige Bundesaußenminister und Vizekanzler Walter Scheel (l.) und der damalige Staatssekretär Egon Bahr am 9. Februar 1972 vor einer Sitzung über die Billigung der Ostverträge im Bundesrat in Bonn. Die Ostverträge zwischen der Bundesrepublik Deutschland, der Sowjetunion und der Volksrepublik Polen, die am 3. Juni 1972 in Kraft traten, garantierten vor allem die Unverletzbarkeit der gemeinsamen Grenzen und waren ein großer Streitpunkt im Bundestag.