1934 benannten die Nazis den Bülow-Platz in Berlin-Mitte nach ihrem "Märtyrer" Horst Wessel - nicht zuletzt, weil dort das Karl-Liebknecht-Haus, die KPD-Zentrale, lag. Nach dem Untergang Nazideutschlands drehten die Kommunisten den Spieß um und benannten den Platz nach ihrer eigenen Märtyrer-Ikone Rosa-Luxemburg-Platz. So heißt er heute noch.