Nach 15 Jahren, ziehe ich diese Chucks nur noch selten an. Aber eher um sie zu schonen. Als ich diese Chucks 1993 gekauft habe, gab es zwei Gruppen von Chucksträgern, zumindest in Süddeutschland: Kinder aus reicheren Familien, die Marken-Sportschuhe auf Segelbooten tragen wollten, und dann immer mehr Alternative und Punks, die wohl die Leichtfüssigkeit schätzten, die diese Schuhe ihrem Träger vermitteln.
Ich machte seinerzeit meinen Führerschein mit diesen Schuhen und mein Fahrlehrer meinte, in denen wäre das Gefühl für die Pedale einfach viel besser!
Als Azubi in einem Sportschuhgeschäft konnte ich mir dann sechs Paar leisten und zwar auch welche, die damals in Deutschland noch nicht so üblich waren, aus Wildleder und Wolle oder karierte und auberginefarbene. Standardfarben im Laden waren sonst: Weiss, dunkelblau, dunkelgrün, rot, schwarz. Flach für 59,90 DM und hoch für 69,90 DM.
So hat wohl jede Generation ihr eigenes Chucks-Gefühl.