
Als Heinz Eggert sich 1968 weigerte, eine Resolution zur Unterstützung des Einmarsches in die Tschechoslowakei zu unterschreiben, war seine berufliche Karriere in der DDR zu Ende. An einer kirchlichen Hochschule konnte er später Theologie studieren. Seit der Wendezeit engagierte er sich in der Politik und trat 1990 in die CDU ein. Er war zunächst als Landrat in Zittau, von 1991 bis 1995 dann sächsischer Innenminister.