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Dokumentarfilm über den spanisch-amerikanischen Krieg von 1898
ap
Dokumentarfilm über den spanisch-amerikanischen Krieg von 1898

Die Pionierzeit des amerikanischen Films fiel genau in den Beginn des Krieges zwischen Spanien und den Vereinigten Staaten. Auslöser für den bewaffneten Konflikt war die Sprengung des US-Kriegsschiffs "Maine" in kubanischen Gewässern im Jahre 1898. Die 200 Mann Besatzung starben vor den Ufern der spanischen Kolonie - ganz Amerika war empört. Als eine Seeschlacht losbrach, waren die beiden Dokumentarfilmer J. Stewart Blackton und Albert E. Smith dabei. Doch sie konnten keinen einzigen Meter Film aufnehmen - die amerikanischen Soldaten hielten die Filmkamera für eine feindliche Geheimwaffe. Kein Problem für Blackton und Smith: Zurück zuhause drehten sie die Seeschlacht einfach mit Schiffsmodellen in einem Badezuber nach. Den Rauch der Schlacht paffte Blacktons Frau per Zigarette in den Bottich. Mit durchschlagendem Erfolg: Sogar das spanische Kriegsministerium besorgte sich für viel Geld eine Kopie der vermeintlichen Dokumentation. Warum? Weil sie angeblich den hartnäckigen Widerstand der Spanier beweise.

//Das Bild zeigt keine Szenen aus der Dokumentation, sondern das Wrack der Maine, deren Sprengung der Auslöser für die Seeschlacht zwischen Spanien und der USA war.//



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Veröffentlicht: 27.08.2008
Eingereicht von: Redaktion einestages

Zeit: 1898
Land: Kuba