Der gewaltige graugrüne Betonklotz zwischen den Bäumen des Humboldthains war auf dem umlaufenden Balkon mit 2.cm-Einzel- und Vierlingswaffen bestückt, um die auf den oberen Plattformen der vier Ecktürme befindlichen 12.8 cm Doppelrohr-Flakgeschütze vor Tieffliegerangriffen zu schützen.
Während der Bombenangriffe auf Berlin, die ab März 1944 auch bei Tage erfolgten, donnerten die großkalibrigen Flak-Geschütze zusammen mit denen der baugleichen Geschütztürme im Friedrichshain und am Zoo, ohne jedoch die fortschreitende Zerstörung der Stadt Berlin aufhalten zu können.
Die Luftwaffenhelfer auf den Balkons waren Augenzeugen dieses vergeblichen Kampfes gegen die über die Stadt dahinziehenden Bomberpulks.