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Mitglieder der "Göttinger 18"
DPA
Mitglieder der "Göttinger 18"

Carl Friedrich von Weizsäcker (r.), Otto Hahn (l.) und Walther Gerlach (M.) treffen am 17. April 1957 im Bonner Palais Schaumburg ein, um mit Bundeskanzler Adenauer die von ihm scharf kritisierte "Göttinger Erklärung" zu diskutieren. Als Mitarbeiter von Otto Hahn war der Philosoph und Physiker Carl Friedrich von Weizsäcker in den dreißiger Jahren an den Forschungen zur Kernspaltung beteiligt, an deren Ende die Atombombe stand. In der Folgezeit setzte sich von Weizsäcker mit der Verantwortung des Wissenschaftlers für die Folgen seiner Arbeit auseinander. 1957 war er Initiator der "Göttinger Erklärung" namhafter Wissenschaftler gegen die atomare Aufrüstung der Bundeswehr. Am 12. April 1957 hatten 18 führende deutsche Naturwissenschaftler, darunter 4 Nobelpreisträger, von Zweifeln und Gewissensnöten gedrängt in der sogenannten Göttinger Erklärung vor den Gefahren des atomaren Wettrüstens gewarnt. Adenauer hatte sich zuvor für eine die Aufrüstung der Bundeswehr mit Atomwaffen eingesetzt.



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