Holocaust-Organisator Adolf Eichmann (undatierte Aufnahme) unterbreitete den ungarischen Juden einen makaberen Deal, der unter dem Titel "Blood for Trucks" berühmt werden sollte. Er versprach die Freilassung von einer Million Juden, forderte aber im Gegenzug 10.000 Lastwagen, 200 Tonnen Kaffee, zwei Millionen Kisten Seife, Wolfram und anderes kriegswichtiges Material. Die ungarischen Juden sollten die laut Nazis ausschließlich für die Ostfront bestimmten Lkw von den westlichen Alliierten besorgen. Hintergrund waren Bestrebungen des SS-Chefs Heinrich Himmler, einen Separatfrieden mit den West-Alliierten zu erreichen.