Offiziell spielt dieser 1981 von dem polnischen Regisseur Piotr Szulkin gedrehte Film in einem beliebigen westlichen Land, in dem am 28. Dezember 1999 Marsmenschen gelandet sind und die Bevölkerung unterjocht haben. Die Hauptfigur, der beliebte Moderator einer Nachrichtensendung äußert jedoch eines Tages seinen Unmut über die Situation gegenüber der Chefredaktion. Daraufhin wird seine Frau entführt, er verliert seine Wohnung und wird von Kollegen und Amtsträgern gedemütigt. Auch sein Versuch, die Massen aufzurütteln scheitert, da diese längst gleichgeschaltet sind und unfähig, seine Kritik am System aufzunehmen. Es bedarf nur wenig Fantasie, um die Analogien zwischen dieser Szenerie postapokalyptischer Wirklichkeit und dem Polen dieser Zeit, in dem General Wojciech Jaruzelski das Kriegsrecht verhängt, die freie Gewerkschaft Solidarno?? verboten hatte und Oppositionelle internieren ließ, zu erkennen. Das Werk rief denn auch die Zensurbehörden auf den Plan: "Krieg der Welten" wurde umgehend verboten.
Die Deutsche Kinemathek zeigt das Werk 2009 im Rahmen seiner Reihe "Winter adé - Filmische Vorboten der Wende".