Hinter Glas, flankiert von Wachleuten verbrachte der ehemalige SS-Obersturmbannführer Adolf Eichmann seinen Prozess in Jerusalem. Als er am 15. Dezember 1961 zum Tode verurteilt wurde, war das auch ein Verdienst des unermüdlichen Generalbundesanwalts Fritz Bauer. Nachdem die Behörden in Deutschland nichts von einer Anklage gegen Eichmann wissen wollten, gab Bauer seine Informationen über dessen Aufenthaltsort in Argentinien an Israel weiter. Dort wurde er im Mai 1960 vom Mossad gekidnappt und nach Israel ausgeflogen.