Großherzog Wilhelm Ernst von Sachsen-Weimar-Eisenach 1916
in Uniform auf einer Feldpostkarte. 1902 hatte der Herrscher den belgischen Jugendstilkünstler Henry van de Velde, der bereits in Berlin als Innenaustatter reüssiert hatte, als künstlerischen Berater und "Bevollmächtigten des Großherzogs zur Hebung des Weimarschen Kunstgewerbes" an die Ilm geholt. Als der Erste Weltkrieg ausbrach und deutsche Truppen Belgien überfielen, ging die Zusammenarbeit zu Ende, van de Velde kehrte Weimar 1917 den Rücken.