Woldemar Beier gründete 1926 in Freital in Sachsen eine Kamerafabrik. Sie überstand den Krieg und meldete 1963 die Kleinbildkamera "Beirette" zum Patent an. Die kam 1969 mit Plastikgehäuse und "SL-System" (für Schnellladesystem) in die Läden, für gerade einmal 60 Mark der DDR. Abertausende DDR-Bürger hielten mit der praktischen Knipskiste die Jugendweihe der Kinder und den Urlaub im FDGB-Ferienheim fest - es musste eben durchaus nicht gleich Carl Zeiss Jena sein.