In der sächsischen Oberlausitz besucht am Nikolaustag das Bescherkind, das "dzecetko", die Schulkinder. Das junge Mädchen streicht ihnen über die Wangen, was den Kindern Glück bringen soll. Sein Gesicht wird durch ein Stück Tüll verdeckt. Der sorbischen Legende nach wird das Mädchen im nächsten Jahr heiraten, darf aber noch nicht erkannt werden. Ursprünglich sollen die Frauen das Bescherkind in den Spinnstuben ausgewählt haben.