Die Frauenkirche in Dresden wurde während der Bombenangriffe am Ende des Zweiten Weltkriegs völlig zerstört. Anfang der sechziger Jahre wurde beschlossen, die Ruine als Mahnmal gegen Krieg und Zerstörung zu deklarieren. Nachdem sich hier am 13. Februar 1982 erstmals junge Menschen versammelten, wurde sie zum Symbol der ostdeutschen Friedensbewegung und ein Ort des gewaltfreien Protests. Am 30. Oktober 2005 wurde schließlich der Wiederaufbau mit einer festlichen Weihe der neuen Frauenkirche beendet.