Das Bild zeigt Muldenkipper, die über eine speziell angelegte Fahrtrasse kontaminiertes Material einer Halde vom ehemaligen Uranerzbergbaubetrieb Drosen bei Ronneburg zu einem Standort bei Beerwalde transportieren. Im Ronneburger Erzfeld, das einst eine Ausdehnung von 73,4 Quadratkilometern hatte, sind zwischen 1952 und 1990 insgesamt 113.900 Tonnen Uran gewonnen worden. Die DDR war zum drittgrößten Uranproduzenten der Welt geworden. Das Uranerz wurde für die geheime Atomwaffenproduktion der UdSSR gewonnen. Riesige Abraumhalden und radioaktive Schlammteiche gehörten zum Erbe, das die bundeseigene Sanierungsgesellschaft Wismut GmbH 1991 übernahm. Zehn Jahre nach Gründung der Gesellschaft am 20. Dezember waren mehr als Hälfte der Altlasten beseitigt.