Spitzkegelhalden unweit von Ronneburg in Thüringen gehören zu den Hinterlassenschaften des jahrzehntelangen Abbaus von Uranerz im sächsisch-thüringischen Raum. Im Erzgebirge lagert ein Mineral, das Jahrhunderte lang das Schicksal der Region in Sachsen und Thüringen mitbestimmt hat: Uran. Anfangs nutzten die Stadtväter die heilende Wirkung seines Spaltprodukts Radium, dann diente die uranhaltige Pechblende zur Herstellung von Farben und schließlich als Grundstoff für die Atombome. Der Abbau im großen Stil wie die Renaturierung der Halden erfolgte durch die Wismut AG.b