Auf getrennten Wegen gelang Lotte Kahle und Herbert Strauss im Sommer 1943 die Flucht in die Schweiz, von dort aus gelangten sie 1946 in die USA. Herbert Strauss wurde 1982 Gründungsdirektor des Zentrums für Antisemitismusforschung an der an die Technische Universität Berlin. Ihr Quartiergeber August Sapandowski floh nach der Verhaftung drei anderer Illegaler in seinem Haus unter falschem Namen nach Tirol, kehrte aber bald nach Berlin zurück und wurde selbst verhaftet. Nach drei Monaten kam er wieder frei, versteckte erneut Illegale, wurde wieder verhaftet und in das KZ Sachsenhausen geworfen. Am 10. März 1945 starb August Sapandowski im KZ Bergen-Belsen.