Von dichten Büschen und Bäumen zugewachsen, ist das verfallene Gutshaus am Summter See heute kaum zu finden. Ab April 1943 arbeitete der untergetauchte Jude Heinz Rosenbaum in dem damals hier befindlichen Gasthaus unter falschem Namen als Kellner. Mit seiner Frau Grete und ihrem knapp zwei Jahre altem Sohn Denny konnte er im Gutshaus wohnen. Im Oktober wurde die Familie verraten und musste mitten in der Nacht Hals über Kopf aus Summt fliehen. Später erfuhren die Rosenbaums, dass die Gestapo am darauf folgenden Morgen das Dorf abriegelte und die Bevölkerung dazu aufrief, nach ihnen zu suchen.