Das Kontingent an Menschen ist endlich - das ungefähr behauptet die in den achtziger Jahren vom Astrophysiker Brandon Carter aufgestellte und als "Doomsday-Argument" bekannte These. Weil kaum ein Normalsterblicher das Argument durchsteigt, beschäftigen sich vor allem Astro-Esoteriker damit. Schenkt man ihnen Glauben, lässt sich anhand der bisher geborenen Menschen berechnen, wie viele noch geboren werden.
Besonders krude: Während alle Welt bestrebt ist, Gefahren wie Umweltgifte, Kriege oder ähnliches zu minimieren, freuen sich Anhänger des Doomsday-Arguments über Seuchen und Katastrophen. Denn je weniger Menschen heute leben, desto länger reicht der Vorrat.