Der Filmregisseur Helmut Käutner (1908-1980) gehörte zu den wenigen, die sich während der Nazi-Zeit nicht vom Regime vereinnahmen ließen. Nachdem seine erste Regiearbeit "Kitty und die Weltkonferenz" wegen "anglophiler Tendenzen" von Joseph Goebbels verboten worden war, konnte er sich der Aufforderung des Propaganda-Ministeriums, einen Film über das deutsche Volkslied zu drehen, nicht entziehen. Die Lieder, die der vom Kabarett geübte Käutner für den Film schrieb, waren allerdings eine Provokation für die braunen Machthaber.