Wer es als Offizier oder Regierungsmitglied in die Führungsanlage K20 hineinschafft, der muss erst Handy, Kamera und Notebook abgeben, sich die Iris scannen-, und mit einem PIN-Code identifizieren lassen. Erst dann nach dieser Prozedur darf die unterirdische Bahn bestiegen werden, die in einer etwa fünfminütigen Fahrt in den Hauptteil des "K20" transportiert. Hierhin würde die Schweizer Regierung im Fall eines Atomkriegs flüchten, was praktisch ist, weil der Rest der Bevölkerung ohnehin schon einen hat. Fast in jedem Haus, jeder Schule und jedem Krankenhaus des Landes gibt es im Keller einen atomsicheren Schutzraum. Auf die sieben Millionen Einwohner des Landes kommen insgesamt 270.000 Minibunker - so viele wie nirgends sonst auf der Welt. Aber was war jetzt so geheim am Bunker des Bundesrats? Ach ja, seine Koordinaten - 46° 28' 33'' nördlicher Breite, 7° 39' 54'' östlicher Länge.